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blogs über Sylt

http://kabowiki.org/pics/Pic.828.png Veröffentlichungen über Sylt auf blogs

Diese Seite enthält eine Einfügung von Veröffentlichungen auf einer Auswahl von blogs und anderen web-Seiten über Sylt (nicht jedoch communities, Gruppen oder pages auf facebook bzw. google plus), die in die web-Seiten Liste web-Seiten Liste eingetragen wurden. Sie führt folgende Seiten zusammen:

  1. 112-westerland.de, die freiwillige Feuerwehr in Westerland
    → 112 Westerland
  2. landesportal.piratenpartei-sh.de - Piraten auf Sylt, die Piratenpartei
    → Piraten auf Sylt
  3. sylt-life.de, die Sylter Wochenzeitung
    → Sylt life
  4. sylt-news.net, Nachrichten für Sylt-Fans
    → Sylt news
  5. sylt-podcast.de, Insel Sylt Nachrichten podcast
    → Sylt podcast
  6. sylt-tv.com, Wichtiges zu Sylt in Bild und Wort
    → Sylt TV
  7. syltisch.de, blog von Hansi-Pe aus Hörnum
    → Syltisch

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Einfügung des blogs-über-Sylt-feed:


2015-09-28

  • 15:29 UTC Windsurf World Cup +++ Party-Time auf der Insel +++ Sylter Lifestyle: Alles ist möglich

    World CupAlle Surfer aus 34 Ländern hoffen auf Wind. Der zweimalige Waveriding-Weltmeister Philip Köster und die Teilnehmer in den Starkwind-Disziplinen Freestyle und Waveriding müssen warten. Der Wind machte den ersten Wettkampf am Sonntag zu einem echten Nervenkrimi. Zwar konnten die besten Slalom-Fahrer der Welt auf der Nordsee starten, doch wechselnde Bedingungen führten zu zahlreichen Unterbrechungen und Neustarts. Als letzter verbliebener Deutscher schied Sebastian Kördel aus Baden-Württemberg im Viertelfinale aus. »Natürlich bin ich etwas enttäuscht. Aber wir haben noch genügend Zeit für weitere Rennen, bei denen ich so weit wie möglich kommen möchte«, sagte der beste Deutsche in der Weltrangliste (Platz 17). Philip Köster brachte es für alle auf den Punkt »Ich bin viel lieber auf dem Wasser als an Land.« Die Besucher genießen  den Spätsommer auf der Trauminsel.

     


    Foto: Die Surfer fliegen wieder durch die Lüfte; ein echtes Erlebnis für alle, die es miterleben dürfen. (Foto: 9pm-media)

     

      

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    Party machen, das kann man überall auf der Insel. In Westerland gibt es super Läden von der Cohibar bis zum Classic Club, von der Wunderbar bis zum American Bistro. Natürlich auch im Bahnhof; Abfeiern in der Halle. Windsurf Worldcup Party No.2 heißt es am 2. und 3. Oktober im Club Rotes Kliff in Kampen. »Welcome home!« allen denen, die sich jetzt darauf freuen, bei Peter & Co beim World Surfcup Party Weekend tanzen zu können! Wer nicht so lange auf den Sound der schönsten Insel Deutschlands warten will ... darf schon ab 23 Uhr reingehen!



     

    +++

      

     

    Lifestyle auf Sylt ist so vielseitig wie die Insel selbst. Eine Runde Golf spielen, eine Radtour über die Insel oder einfach nach schicken Sachen stöbern. Hier auf der Insel kann man als aktiver Mensch eine ganze Reihe an Angeboten wahrnehmen – z. B. an den Elementen die eigenen Grenzen kennenlernen. Ob man surfen, kiten, joggen oder die Insel per Rad oder zu Fuß erkunden möchte, alles ist möglich – alles wird den Körper, aber auch den Geist fordern. Genauso aber kann man es sich hier einfach nur gutgehen lassen und das Wohlbefinden in den Vordergrund stellen: Spa, Wellness und Beauty von höchster Qualität wird der Seele Leben einhauchen, die Energiereserven wieder auffüllen und das Äußere der Schönheit der Landschaft angleichen. Die Vielfalt der Wellness-Einrichtungen ist enorm auf der Insel. Vom  Syltness Center bis zu exklusiven Wellnessbereichen in den Hotels. Tipp: »Gönnen sie ihrem Körper eine Auszeit!«

     

     

     

     

     

     

    Das Team von SYLT life wünscht viel Spaß beim Lesen.

     

     

     

2015-09-23

  • 17:02 UTC Challenge accepted

    Sylter Rundschau vom 24.09.2015:

    Wird das Fünf-Städte-Heim bereits ab November zu einer weiteren Flüchtlingsunterkunft auf Sylt? Wenn es nach den Plänen der Betreiber geht, ja. Andrea Hansen, Geschäftsführerin des Schullandheims und Bürgermeisterin von Uetersen, hat Pläne bestätigt, den Gebäudekomplex im Hörnumer Norden außerhalb der Saison, wenn das Heim eigentlich geschlossen wäre, für die Unterbringung von bis zu 300 Flüchtlingen aus dem Landkreis Pinneberg zu nutzen. Allerdings würden erst kommende Woche Gespräche mit allen beteiligten Bürgermeistern geführt, um den tatsächlichen Bedarf zu klären. „Es geht darum, einen zeitlichen Puffer zu schaffen – für den Fall, dass mehr Wohnraum gebraucht wird. Bevor wir Turnhallen dafür nutzen müssen, wäre Sylt eine Alternative.“ Es gehe aber nur um Notsituationen, wenn Flüchtlinge im Kreis nicht mehr untergebracht werden könnten.

    Dazu Christian Thiessen, Gemeindevertreter in der Gemeinde Sylt:

    Frau Hansen hat eigentlich alles gesagt: „Bevor wir Turnhallen dafür nutzen müssen … „ Ich ergänze mal: „oder sogar Zelte werden wir alles tun um den Menschen ein Mindestmaß an Privatsphäre und menschenwürdigen Unterkunft zu ermöglichen“.
    Wir werden die Herausforderung annehmen und jeden hier willkommen heißen. Wenn der Kreis Pinneberg Mitarbeiter abstellt die zusammen mit unserer Koordinatorin auch die Ehrenamtliche Hilfe konzentriert wird das funktionieren. Nach dem Krieg waren mehr Flüchtlinge auf Sylt. Gut ist das wir relativ früh informiert werden. Das funktioniert wenn jeder von uns das einbringt was er kann.

    Willkommen auf Sylt.
    Welcome to Sylt

    Hörnunm

2015-08-26

  • 08:19 UTC Das Englische Kino ist Teil der Geschichte
    Header

    AbrissHier liegt nicht nur ein Haufen Schutt, hier liegt ein Stück der Geschichte der Insel Sylt. Das letzte öffentliche Gebäude das an die Befreiung der Insel erinnerte.

    Hier liegt aber auch ein Stück Demokratie. Nachdem das Englische Kino schon einige Jahre leer steht wurde es jetzt schnell noch abgerissen bevor ein Bürgerentscheid etwas anderes hätte beschließen können.

    Nicht nur das die Bürger nicht vorher gefragt werden, es werden auch noch schnell Tatsachen schaffen bevor Sie sich zu Wort melden könnten. Dieses Vorgehen beschädigt die Demokratische Kultur.
    Die Parteien die dafür gestimmt haben mögen sich bitte in Zukunft in Diskussionen um Politik(er)-Verdrossenheit zurück halten. Sie sind unglaubwürdig. Wer Teil des Problems ist kann nur schwerlich zu einer Lösung beitragen.


    Weitere Fotos (CC-SA-BY): https://www.flickr.com/photos/133490941@N07/albums/72157657377393908

2015-06-26

  • 10:52 UTC Einsteigen und losfahren: Fahrscheinlos Bus und Bahn fahren geht auch in Schleswig-Holstein!
    HVV für Lau

    Ein heute von der Berliner Piratenfraktion vorgestelltes Gutachten des „Hamburg Institut“ (HIR) bestätigt die Machbarkeit eines fahrscheinlosen Nahverkehrs.[1] Die „Nahverkehrs-Flatrate“ würde – je nach Modell – jeden Berliner 19-25 Euro, ermäßigt 15 Euro monatlich kosten. Der Verkehrsexperte und Landtagsabgeordnete der Piratenpartei Patrick Breyer fordert die Erprobung eines fahrscheinlosen Nahverkehrs auch in Schleswig-Holstein:

    Nächster Halt: Fahrscheinloser Nahverkehr

    Nächster Halt: Fahrscheinloser Nahverkehr

    „Besseres ÖPNV-Angebot, weniger Autoverkehr und Stau, mehr freie Parkplätze, eine bessere Umwelt – eine Nahverkehrs-Flatrate würde auch Schleswig-Holsteins Städte und Regionen attraktiver machen. Gerade sozial benachteiligten Menschen ermöglicht sie mehr Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben.

    Der fahrscheinlose Nahverkehr ist eines der großen Themen, mit denen die Piratenpartei 2012 in den Landtag einzogen ist. Wir haben seither schon erreicht, dass es an der Westküste ein Pilotprojekt für Touristen geben wird, die so unser Land besser kennen lernen können [2] – aber wir wollen mehr: Alle Bürgerinnen und Bürger sollen die Öffi-Flat nutzen können. Wir wollen das in einem Oberzentrum, einem Mittelzentrum und einer Region des ländlichen Raumes in Schleswig-Holstein testen und wissenschaftlich begleiten lassen.

    Ausgehend von dem kostendeckenden Semesterticket könnten beispielsweise für ungefähr 9 Euro monatlich alle Kieler fahrscheinlos fahren. Wollte man eine landesweite Flatrate einführen, müssten die knapp 1,3 Mio.
    Lohn- und Einkommenssteuerzahler in Schleswig-Holstein 20 Euro monatlich zahlen, um einen komplett fahrscheinlosen Nahverkehr im Land mit deutlich besserem Angebot als heute nutzen zu können.

    Doch als Voraussetzung für all dies brauchen wir eine Mehrheit im Landtag. Wir werben bei den anderen Parteien dafür. Denn für die Piratenpartei ist Mobilität ein Grundbedürfnis und fahrscheinloser Nahverkehr ein innovatives Zukunftsmodell.“

    Christian Thiessen, Landesvorsitzender der Piratenpartei ergänzte:

    „Der eingeschlagen Weg von „mehr Autos – mehr Straßen – mehr Autos“ ist kein Zukunftsmodell.
    Dabei starren wir auf die wachsenden Probleme wie die Maus auf die Schlage.
    Es wird Zeit für mutige Politik, es wird Zeit für das Experiment „Fahrscheinloser Nahverkehr“, für die Menschen auf dem Land, für lebenswerte Städte und für den Erhalt unserer Umwelt. Machen wir hier einen mutigen Schritt in Richtung Zukunft.“


     

    [1] Das Gutachten:
    https://www.piratenfraktion-berlin.de/2015/06/26/einsteigen-und-losfahren-fahrscheinlos-ist-machbar/
    [2] Geplantes Pilotprojekt für Touristen:
    http://www.nah.sh/assets/downloads/protokolle/VP1501-Charts-final.pdf

2015-06-20

  • 10:44 UTC Wohnungsmangel auf Sylt nachhaltig beseitigen
    Wohnungen Sylt

    Um es vorwegzunehmen, es gibt keinen großen Schalter den die Politik nur umlegen muss und alles ist wieder gut. Die Fehler von 30 Jahren lassen sich nicht von heute auf morgen beseitigen. Der Gemeinde wird es langfristig auch nicht gelingen, ungelöste strukturelle Probleme nur durch eigenen Wohnungsbau zu beseitigen, denn die Finanzkraft der Gemeinde reicht dazu nicht aus. Die Finanzausstattung aller Gemeinden richtet sich nach den üblichen Aufgaben – dazu gehört der soziale Wohnungsbau, aber eben nicht die allgemeine Wohnungsversorgung. Auch wenn gerade das auf Sylt notwendige wäre. Der abseits der Pflichtaufgaben freie Finanzspielraum liegt bei Gemeinden in der Regel bei 2% bis 5%, bei einigen sogar unter „0“. Die Gemeinde Sylt ist im Vergleich zu anderen Gemeinden relativ finanzstark.
    Steuererhöhungen sind dabei nur bedingt einsetzbar. Zum einen belasten sie auch die Wirtschaft und die Bürger, zum anderen fließen sie auch mit in die Berechnungsgrundlage für den Finanzausgleich, verbleiben also nur zu einem Teil bei der Gemeinde. Hier gibt es nur eine Ausnahme: Die Zweitwohnungssteuer.
    Um den strukturellen Wohnungsmangel auf Sylt aber auch in anderen Gebieten zu beseitigen, benötigen wir nachhaltigen und vorausschauenden Wohnungsbau, aber auch eine Anpassung der Gesetze auf Landes- und Bundesebene. Nur das Zusammenspiel aller Möglichkeiten kann die Strukturen ändern, welche die Situation haben so dramatisch werden lassen. Wohnungsbau alleine bleibt ein Kampf wie der von Don Quichotte gegen die Windmühlen.

    Gemeinde: Das „Wiener Modell“ als Vorbild

    283px-Inseln-allgemein_ohne-QRDer neue eingeschlagene Weg, bei Bebauungsplänen mindestens 40% der Wohnungen als Dauerwohnraum festzuschrieben, wird von uns ausdrücklich begrüßt. Die Planungshoheit liegt bei der Gemeinde und das Ziel aller Planungen muss sein, für ein ausgewogenes Verhältnis aller öffentlichen und privaten Interessen zu sorgen. Hier stehen die Aufgaben der Daseinsvorsorge im Vordergrund – dazu gehört auch die ausreichende Versorgung mit bezahlbaren Wohnraum,.
    Für den gemeindlichen Wohnungsbau sollte das sogenannte „Wiener Modell“ die Grundlage bilden.
    Dort hat der Staat Österreich, der Stadt Wien, im Laufe der Jahre, immer wieder mal Zuschüsse für den Wohnungsbau gewährt. Letztmalig vor zwei Jahren. Und – im Unterschied zu den Finanzierungen des Landes Schleswig-Holstein – nicht als Darlehen, sondern als einmaligen direkten Zuschuss. Verbunden wurde das mit der Auflage Überschüsse aus den Mieteinnahmen in neue Projekte zu stecken. Da diese Wohnungen schon bei Fertigstellung bezahlt waren und aus den Mieten keine Darlehen bedient werden mussten, ist dieser Überschuss sofort entstanden. Ein Kreislauf mit einer stetigen Steigerung des Angebotes konnte so in Gang gebracht werden.
    Der Bund hätte die Möglichkeit gehabt ein „Wiener Modell“ mit anzuschieben. Nicht indem er direkte Zuschüsse zahlt, aber in dem er seinen Wohnungsbestand eingebracht hätte. Zu dem Zeitpunkt als die Gemeinde die Wohnungen kaufen musste, habe ich selbst in einer der Wohnungen gelebt. Neben mir als Bundesbeamten lebten dort die Angestellten einer Bundesbehörde und zwei ältere Damen. Eine, selber ein Arbeitsleben lang Beschäftigte der Bundeswehr, die andere, Witwe eines Offiziers. Der Bund hat sich in diesem Fall sogar von seinen eigenen Fürsorgepflichten befreit und auf Kosten der Gemeinde lieber seinen eigenen Haushalt saniert. Hier wurde eine große Chance vertan. Neben der Finanzierung müsste die KLM hier auch noch Rückstellungen bilden um den Sanierungsstau zu beseitigen. Letztendlich sind es die Mieter, die mit ihren Mieten dem Bund den Bau der Immobilien bezahlt haben. Und sie tun das ein zweites Mal an die Gemeinde. Aus Sicht der Bürger ein unfassbarer Vorgang. Der Staat spielt „linke Tasche – rechte Tasche“ und der Bürger muss zahlen. Hier hätte es die Möglichkeit gegeben, auch abseits vom sozialen Wohnungsbau einen Wohnungsbestand zu fairen Mieten aufzubauen, der dennoch kleine Überschüsse abwirft um neue Projekte zu finanzieren.
    Aus Sicht der Gemeinde war der Kauf dennoch richtig. Denn die Möglichkeiten für einen gesunden Kreislauf bestehen weiterhin, sie sind allerdings um 30 Jahre nach hinten verschoben worden.
    Es reicht nicht aus, zwischen den Wahlen, eine Anzahl „X“ an Wohnungen zu bauen um ein Thema für ein Wahlplakat zu haben (oder mangels Masse mit Parkplätzen zu werben). Es kommt auf eine nachhaltige Politik an.

    Christian Thiessen, Gemeindevertreter der Piraten in der Gemeinde Sylt:

    Alle zur Verfügung stehenden Grundstücke, die im Besitz der Gemeinde sind oder kostengünstig erworben werden können, müssen durch die KLM bebaut werden.
    Nach dem Wiener Vorbild sollte alles getan werden, um gerade in Zeiten niedriger Kreditzinsen die Menge der Wohnungen maximal zu erhöhen. Da es auf Sylt absehbar kein Risiko gibt, dass Leerstände entstehen, hilft jede einzelne Wohnung, die wir zusätzlich bauen können, die KLM auch strategisch so aufzustellen, dass sie nachhaltig wirken kann. Auch im frei finanzierten Bereich und auch, je nach Lage und Ausstattung der Wohnungen, im mittleren ggf. sogar im gehobenen Preisbereich. So können faire Mieteinnahmen dazu beitragen die Zukunft im Wohnungsbau zu sichern.

    Sämtliche Projekte sollen von der Gemeinde/KLM selbständig finanziert, geplant und durchgeführt werden. Nur das ist nachhaltig. Alle Formen, bei denen private Investoren beteiligt werden, lehnen wir ab. ÖPP führt in der Regel immer zu zusätzlichen Kosten. Verträge dieser Art bleiben intransparent, da ein Investor sich auf das Betriebsgeheimnis beruft. Ob ein berechtigtes Interesse besteht, beispielsweise bei Personalwohnungen oder ob nur die Gewinnmaximierung optimiert werden soll, kann die öffentliche Hand nicht prüfen – sie hat keinen Einblick in die Bücher.

    Gemeinde: Zweitwohnungssteuer

    Die Zweitwohnungssteuer ist die einzige Steuer die von der Gemeinde selbst festgelegt werden kann und vollständig im eigenen Haushalt verbleibt.
    Wichtig: Steuern dürfen steuern
    Die steigende Anzahl an Zweitwohnungen belastet das gesellschaftliche und soziale Gefüge der Insel Sylt. Es gibt ein öffentliches Interesse die Zahl der Zweitwohnungen zu begrenzen. Der Steuersatz sollte beginnend mit dem nächsten Jahr, kontinuierlich steigen. Erst mal auf 20% danach auch weiter bis eine regelnde Wirkung eintritt. Auch Steuersätze von 35% wurden von den Gerichten, in der Vergangenheit nicht beanstandet, wenn nachgewiesen wurde, dass noch keine Prohibitionssteuer vorliegt, denn erst das wäre nicht mehr zulässig. Nicht die Höhe, im Vergleich mit anderen Gemeinden, ist hier ausschlaggebend, sondern die Wirkung in der entsprechenden Gemeinde.
    Bestehende Schlupflöcher müssen dabei mit Unterstützung von Bund und Land geschlossen werden. Da es bei allen Maßnahmen aber noch Schlupflöcher gibt, ist das kein Grund auf eine Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt zu verzichten. Eine derart abwartende Politik führt in die Lethargie.

    Land Schleswig-Holstein: Grunderwerbsteuer

    Dass das Land, mit Blick auf den eigenen Haushalt, für den Wohnungsbau nur Darlehen gewährt ist zwar verständlich, allerdings muss auch festgestellt werden dass Sylt im Bereich der Grunderwerbsteuer weit überdurchschnittlich zum Steueraufkommen beiträgt und die Bürger am meisten darunter leiden. Hier sollte über eine Kommunalisierung der Grunderwerbsteuer nachgedacht werden. Denn während auf Sylt sicherlich noch ein höherer Steuersatz möglich wäre leiden Gemeinden mit hohen Leerständen unter dem, im Bundesvergleich, höchsten Steuersatz.
    Das Land Bayern und viele Städte in Bayern zeigen übrigens dass es auch möglich ist Existenzgründer und Familien bei Bauvorhaben mit einmaligen Zuschüssen zu unterstützen. Für die Familien ist bei der Überlegung selber zu bauen, nicht die Höhe einer einzelnen Steuer oder Gebühr entscheidend, sondern das was unter dem Strich steht.

    Land Schleswig-Holstein: Wohnraumsicherungsgesetz

    Der ehemalige Innenminister Breitner hatte am Anfang der Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz angekündigt. Er hat allerdings nie geliefert. Nachdem er durch die bekannte Drehtür in die freie (Wohnungs-) Wirtschaft gewechselt ist mag dieses Verhalten erklärlich erscheinen.
    Die Piraten haben daraufhin schon am 26.06.2014 einen eigenen Gesetzentwurf zur Sicherung von Dauerwohnraum vorgelegt. Dieser wurde vom Landtag an den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen und wird seitdem von den regierungstragenden Fraktionen (SPD, Grüne, SSW) dort blockiert. Unverständlich da auch von der SPD und den Grünen in der Landtagsdebatte gute und konstruktive Verbesserungsvorschläge kamen über die man im Ausschuss beraten könnte und gemeinsam, das für die Bürger, Beste entwickeln könnte.
    Warum jetzt auch Innenminister Studt, wie sein Vorgänger, untätig bleibt ist unverständlich. Hier besteht, zum Schutz der Bürger, dringender Handlungsbedarf.
    Sind beim Verband der Wohnungswirtschaft eigentlich noch Jobs frei?

    Gemeinde – Land: 40% B-Plan vs. Wohnraumsicherungsgesetz

    Beide Modelle verfolgen dasselbe Ziel. Die grundsätzliche Sicherung von Dauerwohnraum, aber das Zulassen von Ausnahmen. Das ist auch notwendig. Auch wenn beide Modelle letztendlich die Dynamik des Marktes begrenzen brauchen sie Zeit um wirken zu können. Beispielsweise im Erbfall müssen von dem Erben die Geschwister ausbezahlt werden. Die Finanzierung gestaltet sich dort regelmäßig schwierig. Es wird notwendig sein einen Teil des Gebäudes in die Ferienvermietung zu nehmen um das stemmen zu können. Soll der Dauerwohnraum hier selber genutzt werden, hat aber aufgrund des bereits bestehenden Grundrisses nur einen Anteil von 38%, müssen Ausnahmen möglich sein.
    Bei beiden Modellen ist der Dreh- und Angelpunkt die Kontrolle und Durchsetzbarkeit der Regeln. Eine Überprüfung ist hier regelmäßig nur möglich indem man in die Unverletzlichkeit der Wohnung eingreift. Das ist möglich und auch notwendig.
    Aber das geht nur durch ein Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes.
    Ein Wohnraumsicherungsgesetz ist daher nicht nur aufgrund der Eigenwirkung (es gilt sofort großflächig) notwendig, sondern auch um B-Pläne, die erst sukzessive überarbeitet werden, wirksam kontrollieren zu können.

    Bundesrepublik Deutschland

    Hier gibt es einige Hausaufgaben die der Bund erledigen sollte. Baugesetzbuch und Baunutzungverordnung können nur vom Bund geändert werden.
    Unterscheidung: Dauerwohnung – Zweitwohnung
    Gemeinden benötigen an dieser Stelle eine Definition die schon im Baurecht festgeschrieben wird und unabhängig vom Melderecht sein muss. Es kommt auf die tatsächliche Nutzung an.
    Diese Definition ist der Rechtsprechung nicht unbekannt. Bei der Frage nach der Unterscheidung von „Außenbereich“ und „Innenbereich“ wird die tatsächliche Nutzung herangezogen. Das wirft sogar die Frage auf ob in Zukunft, bei Vortschreibung der Rechtsprechung und Verschlimmerung der Situation, einige Quartiere auf Sylt plötzlich nicht mehr „Innenbereich“, sondern „Außenbereich im Innenbereich“, werden könnten.
    Gemeinnützige Nutzung im Baurecht
    Das Baurecht sollte den Gemeinden die Möglichkeit geben in Bebauungsplänen eine gemeinnützige Nutzung vorzuschreiben. Das kann gelten für Bereiche der Daseinsvorsorge oder bei sozialen Trägern. Kliniken, Kinderheime oder Infrastruktur für den ÖPNV könnten so gesichert werden.
    Neben Rückstellungen für die Zukunft könnten auch Teile einer Immobilie, die nicht benötigt werden, z.B als Dauerwohnraum vermietet werden. Solange natürlich für die gesamte Immobilie die Gemeinnützigkeit erhalten bleibt. Auf diese Weise ließen sich, auch in finanziell schwiegen Zeiten, solche Nutzungen auch wirtschaftlich gestallten ohne dass gleich Spekulationsobjekte entstehen.

    Keine der aufgezeigten Möglichkeiten ist in der Lage alleine die Problem zu lösen. Den großen Schalter gibt es nicht. Aber ein verzahntes Zusammenspiel von Bund, Land und Gemeinde kann auch strukturelle Änderungen erreichen und dafür sorgen dass unsere Insel auch für die Bürger liebens- und lebenswert bleibt oder wieder wird. Auch in Zukunft.

2015-05-30

  • 13:39 UTC Sylt Shuttle – Für strukturierte und zukunftssichere Planung
    Foto: Oliver Sippel (CC-SA-BY)

    Wie wir aus Meldungen in den sozialen Medien erfahren haben, nimmt der Sylt Shuttle seit gestern keine Wohnmobile mit Dachfenstern mehr mit. Die Pressestelle der Bahn hat dies inzwischen bestätigt, eine formale Erklärung in der Presse sucht man allerdings noch vergeblich. Erst auf unsere Rückfrage konnte die Befürchtung, dass davon auch Rettungs- und Krankenwagen betroffen sein könnten, ausgeräumt werden.

    Hinweise auf der Homepage des Sylt Shuttle sucht man aktuell jedoch noch vergebens.

    Hicham Lemssiah, Fraktionsvorsitzender der Insulaner-Piraten erklärt dazu:

    Informationen„Die Informationspolitik der Bahn ist unterirdisch. Solch eine Einschränkung zu Beginn der Saison gefährdet die gesamte Wirtschaft der Insel.
    Natürlich muss die Sylt Shuttle GmbH bekannte Sicherheitsprobleme umgehend beheben, daher warten wir nun auf das Ergebnis des Gutachters, das offensichtlich kommende Woche erstellt werden soll. Aber bereits jetzt muss die grundsätzliche Frage erlaubt sein, ob der Rückwärtstransport der Fahrzeuge auf den Flachwagen, der bereits zahlreiche schwere und teilweise tödliche Unfälle verursacht hat, nicht endlich durch eine sicherere Lösung ersetzt werden kann. Dies setzt aber vermutlich umfangreiche Änderungen an den Verladerampen und deren Zuwegung voraus.
    Wir erwarten von der Bahn eine umgehende Information der Öffentlichkeit und der Tourismusverbände der Insel und konkrete Lösungsvorschläge.“

    Christian Thiessen, Landesvorsitzender der Piratenpartei ergänzt:

    „Schon die Diskussionen und Aktionen rund um die Zukunft der Autozugverbindung sind ein Possenspiel, in dem sich keiner der Beteiligten mit Ruhm bekleckert hat. Ein Possenspiel, das weit enfernt ist von einer strukturierten und zukunftssicheren Planung. Unsere Inseln sind Teil unseres Landes. Der Autozug und die Fährverbindungen sind ihre Lebensader. So selbstverständlich wie Landstraßen zu den Aufgaben der öffentlichen Hand gehören, sollte das auch die Verbindungen zu den Inseln gelten.Der Autozug und die Fährverbindungen nach Föhr, Amrum und zu den Halligen sind Teil der Daseinsfürsorge für die dort lebenden Menschen. Es wird Zeit, dass die Länderregierung das auch anerkennt und, falls notwendig, auch durch Gesetzesänderungen festschreibt. Nur dann können die Verbindungen ausgeschrieben und dabei auch Mindestanforderungen fixiert werden.“


2015-04-28

  • 03:58 UTC Pilotprojekt: Fahrscheinloser Nahverkehr
    HVV für Lau

    Der Fahrscheinlose Nahverkehr ist eine der Herzensangelegenheiten der PIRATEN. Im kommenden Jahr könnte sie wahr werden.

    Die Landesverkehrsgesellschaft nah.sh sucht bis Sommer 2015 Gemeinden in Dithmarschen und Nordfriesland, die ihren Gästen freie Fahrt mit Bus und Bahn anbieten wollen. Ein entsprechendes Pilotprojekt nach dem Vorbild der KONUS-Gästekarte im Schwarzwald ist in Vorbereitung und soll 2016 starten.

    Fahrscheinloser NahverkehrDer Landesvorsitzende der Piratenpartei und Gemeindevertreter auf Sylt Christian Thiessen begrüßt den mutigen Schritt und bittet Gemeinden auf Sylt sich zu beteiligen: „Der fahrscheinlose ÖPNV ist ein attraktives Plus für unsere Gäste. Die Finanzierung wäre ein zweistelliger Centbetrag pro Gast und Tag, der mit der Kurabgabe eingezogen werden könnte. Bei einem guten Start in einer überschaubaren Region könnte das Pilotprojekt auch in der Fläche ein voller Erfolg werden.“

    In einem nächsten Schritt strebt die Piratenpartei ein Pilotprojekt an, das allen Einwohnern eine fahrscheinfreie Fahrt ermöglicht, finanziert durch eine Nahverkehrsabgabe. Der Abgeordnete der Piratenpartei im Landtag, Patrick Breyer: „Angesichts der zunehmenden Landflucht und des abnehmenden Busangebots wird es immer wichtiger, Angebot und Nachfrage im öffentlichen Personenverkehr zu stärken. In Nordrhein-Westfalen prüft der Landtag auf Antrag der Piratenfraktion einen fahrscheinlosen Nahverkehr bereits, in Berlin hat die Piratenfraktion ein entsprechendes Gutachten in Auftrag gegeben, das bis Sommer vorliegen soll. Für die Piratenpartei ist Mobilität ein Grundbedürfnis und fahrscheinloser Nahverkehr ein innovatives Zukunftsmodell.“

2015-02-18

  • 02:15 UTC Antrag: Umsetzung des „Gesetzes zur Stärkung der Partizipation auf Kommunal- und Kreisebene“
    defaultbild-aufzeichnung

    Am 20.03.2014 hat der Landtag Schleswig-Holsteins das „Gesetz zur Stärkung der Partizipation auf Kommunal- und Kreisebene“ beschlossen. Mit der Änderungsantrag der Fraktionen von PIRATEN, SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und der Abgeordneten des SSW wurden die Kreis- und Gemeindeordnung geändert, um Ton- und Bildübertragungen sowie Ton- und Bildaufzeichnungen öffentlicher Sitzungen zu ermöglichen.

    Die Gemeindevertretung möge beschließen

    • Die Hauptsatzung der Gemeinde Sylt ist um folgenden Passus zu ergänzen:
      o Ton- und Bildübertragungen sowie Ton- und Bildaufzeichnungen öffentlicher Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse sind zulässig.
    • Die Gemeindevertretung spricht sich grundsätzlich dafür aus, dass künftig öffentliche Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse live im Internet übertragen werden und zeitversetzt abrufbar gemacht werden. Dazu wird die Verwaltung beauftragt:
      o die nötigen technischen Voraussetzungen und finanziellen Aufwendungen zu prüfen
      o auf der Grundlage der Prüfergebnisse einen Beschlussvorschlag zur Umsetzung der Übertragung und Bereitstellung von öffentlichen Sitzungen, der Gemeindevertretung und der Ausschüsse, im Internet zu erarbeiten und dem Finanz- und Hautausschuss möglichst zeitnah vorzulegen.

    Begründung:

    in Zeiten stetig sinkender Wahlbeteiligung und steigender Politikverdrossenheit ist es notwendig, die Politik wieder näher zu den Menschen zu bringen. Diese müssen sich über alle sie betreffenden Angelegenheiten auf möglichst einfache Weise, umfassend und zeitnah informieren können. Ebenfalls stellen Berichterstattungen in den Medien die Diskussions- und Entscheidungsprozesse nur gefiltert und verkürzt dar.
    Die Möglichkeit, Sitzungen der Gemeindevertretung online via Live-Streaming zu übertragen, kommt dem Interesse und dem Recht der Menschen nach ungefilterter Information in moderner Weise nach. Nur den wenigsten Menschen ist es aufgrund beruflicher, familiärer oder anderer Verpflichtungen zeitlich möglich, persönlich an Sitzungen des Gemeindevertretung teilnehmen zu können. Demgegenüber verfügen heute viele Menschen über einen – oftmals sogar auch mobilen – Internetzugang.
    Für viele Bürger ist dieses Angebot besonders wichtig weil Sie sonst kaum eine Möglichkeit hätte an Sitzungen teilzunehmen:

    • Menschen mit Behinderungen.
      Unser Rathaus und insbesondere der Sitzungssaal sind nicht barrierefrei zu erreichen. Inklusion bedeutet das Menschen selbstbestimmt und selbständig am öffentlichen Leben teilnehmen können.
    • Kinder und Jugendliche
      Die, nach der Gemeindeordnung vorgeschrieben, Beteiligung von Kinder und Jugendlichen zu fördern ist ein Wunsch aller Fraktionen der Gemeindevertretung. Dazu sollen verstärkt die Schulen eingebunden werden. Während der Schulzeit ist ein Besuch der abendlichen Sitzungen oft nicht möglich, insbesondere aus den entfernteren Ortsteilen.
    • Alleinerziehende
      Die Doppelbelastung von Beruf und Kindererziehung und die, mit einer Kinderbetreuung verbundenen, Kosten machen es für Alleinerziehende besonders schwer abends noch persönlich zu Sitzungen zu gehen.

2015-02-16

  • 02:11 UTC Alternativantrag TOP8: – Prüfung der Rechtslage Fliegerhorst
    Kino

    Bei den Verhandlungen zum Kauf des Fliegerhorstes ist es offensichtlich zu schwerwiegenden Fehlern gekommen. Dem Vertragsabschluss liegen Verwaltungsakte zugrunde. Weder die Frage des Denkmalschutzes und der besonderen historischen Bedeutung des Englischen Kinos, der beiden Flugzeughallen, des Rollfeldes und der Terrasse des Englischen Kinos, noch die Verantwortlichkeit des Bundes bei der endgültigen Aufgabe von Militäranlagen wurde bei den Verhandlungen korrekt und unter Betrachtung gültiger Vorschriften und Urteile gewürdigt.
    Es ergeben sich nur 2 Möglichkeiten:

    1. Die Gebäude sind seit 2007 denkmalgeschützt und müssen erhalten werden, dann können Sie auch von der Gemeinde genutzt werden bzw. wäre entsprechend §44 Abs 2 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) die im Mai 2008 beschlossene Abriss der Gebäude illegal und der Verwaltungsakt nichtig, da deren Abriss eine „Begehung einer rechtswidrigen Tat verlangt, die einen Straf- oder Bußgeldtatbestand verwirklich“ (§44 Abs 2 (4) sowie §§23 + 24 DschG Schleswig-Holstein).
    2. Es besteht kein Denkmalschutz, dann besteht für militärische Liegenschaften im Außenbereich kein Bestandsschutz. Diese müssten vom Bund selber beseitigt werden. (vergl. BVerwG, 21.11.2000 – 4 B 36.00)

    Die Gemeindevertretung möge beschließen:

    • Die Verwaltung wird beauftrag, aus Sicht des Denkmalschutzes den Status der Gebäude überprüfen zu lassen.
    • Bei bestehendem Denkmalschutz wird die Verwaltung beauftragt, eine Aufhebung der Verträge nach §44 VwVfG zu prüfen und bei Erfolgsaussicht mit dem Bund neu zu verhandeln.
    • Sollte sich aufgrund der Prüfung ergeben, dass im Außenbereich, ohne Denkmalschutz-relevante Einwände, eine weiter Nutzung ausgeschlossen ist, so gäbe es keinen Bestandsschutz für die Liegenschaften. Damit wäre der Bund für den Abriss zuständig.
      Daher wird die Verwaltung beauftragt, eine Aufhebung der Verträge nach §44 Verwaltungsverfahrensgesetz zu prüfen und bei Erfolgsaussicht mit dem Bund neu zu verhandeln.

    Begründung:
    Der jetzige Vertrag benachteiligt die Gemeinde Sylt in unvertretbarem Maße.
    Nach dem „Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmale“ §17 hätten die Denkmalschutzbehörden schon bei der Planung beteiligt werden müssen. Das nicht nur bei den Kulturdenkmälern selber sondern auch bei der „angemessene Gestaltung ihrer Umgebung“ Das ist nicht geschehen. §58 (2) VwVfG fordert ebenfalls, dass wird, „nach einer Rechtsvorschrift die Genehmigung, die Zustimmung oder das Einvernehmen einer anderen Behörde erforderlich ist, ein Vertrag geschlossen, so wird dieser erst wirksam, nachdem die andere Behörde in der vorgeschriebenen Form mitgewirkt hat.“ Nicht nur ist dies offensichtlich nicht geschehen, sondern es hat die Untere Denkmalschutzbehörde auf Anfrage bereits deutlich gemacht, dass sie einem Abriss widerspricht. Rechtlich ist sie dabei durchaus berechtigt, gar empfindliche Strafen zu verhängen oder die geschützten Gebäude sogar zu konfizieren und damit die Gemeinde zu enteignen, um einer drohenden Gefahr der Zerstörung entgegen zu wirken (§25 (1) DschG).
    In diesem Zusammenhang gilt besonders zu bedenken, dass die formale Aufgabe des Geländes durch die Bundeswehr mit dem Verkauf Anfang 2008 stattfand, die genannten Gebäude aber bereits seit 2007 unter Denkmalschutz standen.
    Sollten sich wiederum aus Sicht des Denkmalschutzes keine Bedenken ergeben, wäre der Bund für den Abriss zuständig, da, nach Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, kein Bestandsschutz gelten würde. Die Gemeinde würde eine Liegenschaft erwerben, die Sie nicht nutzen kann und muss zusätzlich die Kosten für den Abriss übernehmen, für den eigentlich der Bund zuständig ist.
    Durch die Zahlung des Kaufpreises und die Übernahme der Abrisskosten entsteht ein Millionenschaden für die Gemeinde Sylt ohne jeden Nutzen.


     

    Quellen:

    • BVerwG, 21.11.2000 – 4 B 36.00 http://lexetius.com/2000,2730
    • Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmale (Denkmalschutzgesetz – DSchG) Vom 12. 01.2012
      § 17 Öffentliche Planungen und Maßnahmen
      Bei allen öffentlichen Planungen und Maßnahmen, die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege berühren können, sind die Denkmalschutzbehörden so frühzeitig zu beteiligen, dass diese Belange in die Abwägung mit anderen Belangen eingestellt und die Erhaltung und Nutzung der Kulturdenkmale und Denkmalbereiche sowie eine angemessene Gestaltung ihrer Umgebung sichergestellt werden können.
    • Liste der Kulturdenkmäler (s. Seite 46) http://www.schleswig-holstein.de/LD/DE/KulturdenkmaleSH/VerzeichnisKulturdenkmale/Denkmallisten/LfD_DListe_gesamt_bis2013__blob=publicationFile.pdf

2015-02-15

  • 02:09 UTC Antrag: Resolution zur geplanten Erhöhung der Mietenstufe nach WoGG
    Wohnungen Sylt

    Aus dem Arbeitsentwurf des Gesetzes zur Reform des Wohngeldrechts und zur Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes (WoGRefG) des BMUB (Stand 04.07.2014) geht hervor, dass für die Gemeinde Sylt mit der WoG-Novelle eine gesonderte „eigene“ Feststellung des Mietenniveaus und der Mietenstufe (über 10.000 Einwohner) erfolgt mit der Mietenstufe 5.

    Die Gemeindevertretung möge folgende Resolution beschließen:

    • Die Bundesregierung wird aufgefordert die Gemeinde Sylt in die höchste Mietenstufe nach WoGG einzuordnen (z.Z die Stufe 6)
    • Der Kreis Nordfriesland wird aufgefordert den Mietkostenzuschuss nach SGB II und SGB XII ebenfalls neu festzusetzen und sich an den, im „Mietgutachten für das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein“, angegebenen Angebotsmieten zu orientieren oder Ersatzweise mind. die jeweils aktuelle Mietenstufe nach §12 WoGG zu verwenden

    Die Gemeindevertretung beschließt weiter:

    • Die Bürgermeisterin wir beauftragt die Amtsangehörigen Gemeinde, wo möglich und gewollt, zu unterstützen mit dem Ziel für die gesamte Insel einheitliche Regelungen zu schaffen

    Begründung:
    In Schleswig-Holstein sind zurzeit 5 Gemeinden in die Stufe 6 eingeordnet. Im „Mietgutachten für das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein“ sind neben der Insel und der Gemeinde Sylt für 3 dieser Gemeinden die Angebotsmieten ermittelt worden.

    • Gemeinde Sylt: 18,12€
    • Insel Sylt: 17,85€

    Zum Vergleich Gemeinden mit der Stufe 6:

    • Norderstedt: 8,37€
    • Pinneberg: 7,47€
    • Wedel: 8,33€

    Ein Mietspiegel ist nicht vorhanden. In seiner Rechtsprechung hat das Bundessozialgericht ohnehin festgestellt, dass Mietspiegel kein geeignetes Mittel sind um die Mietenstufen festzulegen, weil Sie für einen anderen Zweck gedacht sind. Insbesondere auf Sylt stehen Wohnungen im unteren Preissegment, auf dem freien Markt, gar nicht zur Verfügung. Bei KLM und GEWOBA bestehen lange Wartelisten. Ersatzweise kann, wenn keine eigene Ermittlung vorliegt, auf §12 das WoGG zurückgegriffen werden.
    Eine Änderung ausschließlich für die Gemeinde Sylt, wie Sie zurzeit, nach dem Arbeitsentwurf, vorgesehen ist (WoGG, Gemeinden über 10.000 Einwohner) hätte jedoch negative Effekte für das soziale Gefüge auf der Insel. Zudem würde der Druck auf den Wohnungsmarkt in der Gemeinde Sylt steigen. Die Bekämpfung des Wohnraummangels benötigt aber die Zusammenarbeit aller Gemeinden.

    Quellen:

2015-01-28

  • 09:15 UTC Ich habe da mal eine Frage zum 41b
    plan-zech-keitum-aktuell_Header

    Am 27.01.2014 habe ich den Hautausschuss auf offensichtliche Unstimmigkeiten zwischen den im B-Plan 41b zugelassenen Einheiten, des Hotel Severin, und den im Internet angebotenen Einheiten aufmerksam gemacht. Ist aber auf allgemeines Desinteresse gestoßen.
    Ich frage dann mal bei der Bauaufsicht des Kreises Nordfriesland nach:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin in der Gemeinde Sylt Gemeindevertreter und Mitglied im Bauschuss.

    Der Bebauungsplan 41b umfasst das Gebiet des Hotels Serverin. Er ist in 2 Sondergebiete aufgeteilt.

    Das Hotel wirbt im Internet mit:

    • 62 luxuriös ausgestatteten Zimmern
    • Sowie 3 Apartmenthäusern mit 27 Appartements.

    Im SO1 sind aber lediglich 50 Einheiten erlaubt und keine 62

    Im SO2 sind zwar 40 Einheiten in 6 Häusern zugelassen. Wenn aber nur 3 Häuser für den Hotelbetrieb verwendet werden und eine andere Nutzung ausgeschlossen sind werden die 3 anderen Gebäude offensichtlich für einen nach dem B-Plan nicht zugelassenen Zweck genutzt.

    Die anderen Häuser sind oft bewohnt, auffällig ist, das hier oft dieselben Fahrzeuge stehen.
    Offensichtlich werden diese Gebäude als Zweitwohnungen genutzt.
    Die Wohnung für den Betriebsleiter ist in SO1 zugelassen.

    Bitte prüfen Sie bei einem Ortstermin die Einhaltung der Vorschriften des B-Plan 41b.
    Über einen Bericht an den Bauausschuss der Gemeinde Sylt wäre ich dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Thiessen

     

    Nachrichtlich an:
    … (Bauamt der Gemeinde Sylt)
    … (Vorsitzender Bauausschuss)
    … (Vorsitzender Ortsbeirat Keitum)


    B-Plan 41b: http://www.grips-sylt.info/grips_daten/b_kei41b/Kei.B.41b.00.Plan.Text.pdf
    Homepage Hotel: http://www.severins-sylt.de/

2013-08-05

  • 15:10 UTC Bravo, Bravo …. Hafenfest

    Til lykke. Glückwunsch zu diesem, diesmal richtig gut gelungenem Hafenfest, da hat alles mitgespielt und es wahr auch das erste mal ein wirkliches Sild – Highlight. Man kam sogar aus Kampen und dem vergoschten List angefahren, um diesmal den einzigen und richtigen Sylter-
    hochseetauglichen Hafen zu erleben. Da hat alles gestimmt. Das erste mal, dass alle Beteiligten sagen können : GERNE WIEDER.

    Also Ihr wisst Bescheid und sagt diesmal nicht, Euer Urlaubstester hansi-pe hätte es nicht empfohlen. Selten vergeben, aber wenn dann ehrlich : Alle Daumen hoch für Hafenfest 2014.
    Wir freuen uns schon jetzt auf das fabelhafte Höhenfeuerwerk . Mehr geht nicht.

    Hilsen ! hansi-pe

2013-05-29

  • 17:30 UTC Mit dem Köterlie auf der Insel

    Rechtzeitig zur Saison hat sich eines unserer Sylter Fischkopf- ( wir nehmen sie immer zum Einwickeln unserer Fischabfälle ) Zeitungs- Blätter zum Thema Hunde gemeldet.  Also in Dänemark ist es für herren- und zügellose Hunen ( Hunderl ) , weiter gefährlich. Jeder Politibetient kann einen Taugenichts- von Hund ohne Vorwarnung erschiessen. Auch ein legal  bewaffneter Grundstückseigentümer, wenn ein beklopptes Hunderl, unangeleint sein Eigentum betritt. ( Angeblich hat es auf dieses Art und Weise schon 1400 Vierbeiner erwischt ).  Zum Glück gibt es auch noch Sylt. Hier ist weiterhin jeder Kacker herzlich willkommen. Bitte lassen Sie Ihren Hund immer und überall hinscheißen. Die jeweiligen Anwohner sind verpflichtet ihren Hundedreck wegzumachen. Leinen sie ihr Hunderl nie- niemals an. Das ist hier vollkommen überflüssig. Reagieren sie sofort und heftig, wenn es jemand wagt sie zu bitten, das Hunderl, anzuleinen.  Meiden sie öffentliche Wege und benutzten sie die einmalige Gelegenheit auf einem Netz, illegaler Trampelpfade, die Sylter Restnatur weiter zu beschädigen. Mit viel Glück bietet sich für ihren Hund  auch die Möglichkeit einen der letzten Fasanen oder Rebhühner aufzustöbern. Da kann er seine degenerierten Jagdt- Instinkte voll ausleben, was für ein Abenteuer, für das Hunderl und sie, nur das Rebhuhn findet es mies, aber was schert sie der blöde Vogel. Also strömt herbei ihr Hundescharen und verschont weiterhin Danmark, den dort gibt es sogar inzwischen wieder über einhundert,  echte, wilde Wölfe und denen will das degenerierte und ebenfalls verblödete   Hunderl lieber nicht begegnen. Denn im Königreich Dänemark stehen die ” ulfe ” unter Naturschutz aber garantiert nicht die ” Kackdärme.”

    Also ihr wißt Bescheid!

    ….und sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt

    Euer hansi-pe

  • 15:42 UTC Dänisches Bier

2013-05-23

  • 15:46 UTC Kurdirektor adää, ach neeeh……..

    Dau mine venner,

    habe mich lange nicht gemeldet, war damit beschäftigt sinn- und zwecklos alt zu werden und miese Aura zu produzieren. Doch ein gefühltes Jahr später komme ich nochmal wieder zu mir, um Euch mit brandneuen sylter Indeskretionen zu versorgen. Neue Nachbarn habe ich auch. Die alten, sind fast ohne unser Zutun, fluchtartig ausgezogen. Ich wußte es schon vor zwei, komma- fünf Jahren. Die zogen da ein und haben eine Nepal Fahne gehißt plus diese bunten Dreiecks- Wimpel , die wenn man am fünft niedrigsten Basislager des Mount- Everst war kauft, also da wo der Bus hinfährt. Also ne etwa 40 jährige Frau mit einem Riesen-Hintern und mit drei mittel schwer -verstörten Kindern und ihrem Psychater ( scheisse früher konnte ich sowas richtig schreiben ), der dann schon über sechzig war und den verlängerten Sylt-Urlaub wohl erstmal bezahlt hat. Also Anfang dieses Jahres wurde der Psychiater nachts von der Hörnumer- Feuerwehr von acht ausgewachsenen Feuerwehr-Männern / Frauen ( die Hörnumer Frauen sind im Schnitt das doppelte von ihren Männern ) auf einer Trage aus der Hütte hinausgetragen und ward nie mehr gesehen. Ein paar Wochen später gab es einen Riesen-Sperrmüll und dann kamen Möbellastwagen. Und bis heute weiss ich nicht einen Namen von denen.
    Jetzt ist ein Kampener Millionär drin, sagt auch nicht Guten Tag, aber will wohl länger bleiben.
    Aber jetzt zum Thema. Mit dem üblichen Tam- Tam hat sich Hörnum umständlich mal wieder den nächsten Kurdirektor gesucht. Zuerst waren die Bewerber zu prollig, wenig qualifiziert, zu alt , zu blöd oder zu schlau. Irgendwann merkte man, das sich nur noch total Ahnungslose, oder Hartz fünf Empfänger, um den Job bewerben und verkündete : ” Wir geben der Jugend eine Chance ” und stellte eine relativ junge Frau ein. Wie mir der Presse-Sprecher der lokalen CDU berichtete passierte dann folgendes, die ahnungslose ” Kurdiretorin ” wollte die Strandborbhalle besuchen. Niemand hatte sie gewarnt, den dort herrscht seid Urzeiten der große ” Strandkorb-Zamburo ” in lebenslanger, unkündbarer Stellung lenkt und leitet er dort seid Jahrzehnten, den größten defizitären Strandkorb-Betrieb auf der ganzen Insel, wahrscheinlich auch in ganz Schleswig-Holstein. Niemand darf erfahren was dort, wann und wie gemacht wird, nur der große Zamburo hat dort das Sagen, sogar unserer tapferer Bürgermeister, der sonst nicht scheu ist jeden und alles irgendwo anzuscheissen, Rollo, kuscht angeblich vor dem Strandkorbhallen – Zamburo, ( anstatt mal ganz klare Dienstanweisungen zu verfassen ), denn in diesem absonderlichen Betriebszweig der Kurverwaltung Hörnum ist ein inzwischen schon millionen-schweres Defizit produziert worden . Das ist und bleibt aber ein Geheimnis und wehe jemand wagt es diesen inzwischen mittelschweren Skandal aufzudecken, oder ist vielleicht auch noch so naiv , wie die neue Kudrirektorin und will dort mal nur ” Guten Tag ” sagen. Nach dem Besuch der Strandkorbhalle war die Kurdirektorin erstmal monatelang krankgeschrieben. Aber ich schätze es geht unverdrossen weiter, wie bisher. Alles was bald wieder schon wieder fällig ist, ist eine neue Kurdirektorin. Die alten Minus-Posten werden weiter ihre Besitzstände wahren und weiterhin fast nur Scheisse bauen. Die Kurverwaltung Hörnum ist jedenfalls obsolet, als Sylter- Unternehmer und Steuerzahler kann auch ich das beurteilen, vor allen Dingen weil ich selbst auch 30 Jahre für die Sylter-Kurverwaltungen gearbeitet habe. Meine Freunde det danskere kennen überhaupt keine Kurtaxe und das obwohl die gefühlte Hälfte von Ihrern Strandurlaubern tsyke sind. Wenn Sylt nicht noch mehr Gäste an unsere viel besser aufgestellten danske nagboren verlieren will, muß es sofort die Kurtaxe abschaffen und die sogenannte Kurverwaltung privatisieren. Die Strandkorbhalle Hörnum gehört mit samt allem lebenden und toten Inventar in ein Planwirtschaftsmuseum . Der reale Sozialismus ist tot, in der Kurverwaltung Hörnum lebt er weiter. Also Ihr wißt ! Always hang loose und sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt !
    Euer hansi-pe

2013-04-15

  • 16:46 UTC Sylter Söhne
    • Sylter-Jungs om vinterenLiebe  Fan-Gemeinde, kaere venner….

    es gibt doch noch immer einen Haufen mennesker, die auf  neues, geistreiches auf syltisch warten und so wird es mal wieder höchste Zeit, liebe fans, euch mel  nye nyheder zu versorgen, die Ihr  nicht auch  in den Sylter-Käseblättern lesen könnt. Heute beschäftigen wir uns mal wieder mit den Söhnen Sylts und damit meinen wir nicht wohlmöglich irgendwelche, halbverblödeten oder degenerierten Sylter Behörden- oder Gemeindevertreter, oder  sogar echte Honorationen wie  Jens Mungard, C.P. Hansen oder H.B. Jensen, sondern zur Zeit noch real existierende Bio-Organismen. Also vom legendären Muchelfuchs ( und seinen Gehilfen ) habt ihr ja schon oft gelesen, da gibt es auch wenig  Neues, außer dass der Muchelfuchs, in seiner erstaunlichen Eigenschaft als Sylter-Immobilien Millionär, seinen wohl jetzt allerletzten, wohlmöglich lebensgefährlichen,   Selbstversuch zelebriert  und sich   darauf beschränkt mit 150,- Euro monatlich zu recht zu kommen. Die Krankenversicherung wurde damit endgültigt obsolet. Also tankt er jetzt höchstens mal für fünf Euro, fünfzig voll und hofft darauf, daß ihm vorbeifahrende  Autofahrer,  an seinem Haus, direkt an der L 24 gelegen, ein paar Lebensmittelreste oder noch besser, nur   ein – zweimal abgebissene MC- Burger auf  die Aufffahrt schmeißen. Ein paar leere PET- Flaschen werden da auch gern gesehen, alles andere findet er dann in abbruchreifen Häusern oder auch hin und wieder nochal im Sperrmüll.   Dann gibt es aber da noch Udo D. aus W.  Ein echter Sylter Jung, ebenfalls ein  Auslaufmodell, (seine Großmutter war noch Sylter-Grossgrundbesitzerin), also er dann   auch ohne Kinder und mit (un-)gepflegter Vollmeise, allerdings hat  Udo es sich noch gerade verkneifen können, sich   beim Neujahrsempfang im Rathaus mit  am Buffet durchzuschnorren.  Aber wohl auch nur, weil er gerade mal wieder  mit mindestens  5,6 Promille in seinem ein Zimmer- Wohnklo in der GEWOBA hindämmerte. Wenn er da mal hochtaumelt liefert er sich Schrei-Kämpfe mit dem über ihm  hausenden Longo, auch ein ASO,  ähhh…… ich meine  ein Sylter Jung, der ebenfalls  so seid gefühlten 15 Jahren die Arbeit ruhen läßt und sich lieber von Hartz -( inwischen wohl Neun! ? ) erhält. Aber Udo hat diesmal  mit nem Küchenmesser herumgefuchtelt und Longo hats mit der ALDI Handy-Kamera gefilmt und jetzt ziehen die beiden Sylter Jungs vors Landgericht Flensburg damit. Hoffentlich müßen sie sich danach nicht  statt einer Sozialwohnung nicht auch noch eine Zelle in Flensburg-Weiche teilen.  Da gibt es nämlich bestimmt ein paar härtere udlaender , die nur so auf ein paar matschbirnige ” Sylter-Jungs “  warten. Ganz anders dagegen Rainer D. aus  H . . Zwar  auch von  Beruf Sohn, hat er aber schon  stets, also seid er das erstemal mehr als tausend  Euro von seinen Alten abgezockt  hat, sorgfältig darauf geachtet  Nichts zu arbeiten.   Inklusiver abgebrochener Lehre bringt es er es auf eine Lebensarbeitszeit von weniger als 3,3   Monaten. Da scheint es doch wohl nur gerecht, daß es jetzt seine, ebenfalls von Elterns Kohle angeschaffte, Bau-Container Burg für 600 000,- Euro, an einen Neu-Sylter weiterverkauft hat.  Als Berufs-Kiffer hat Rainer sich  schon als  Jugendlicher jahrelang, bei Kumpels,  durchgeschnoort  und wohl später auch wieder, als das Haschisch  auch auf Sylt wieder knapper wurde. Trotzdem hat er, wie auch viele andere Sylter, seine Krämer-Seele stets kultiviert und behalten und obwohl immer  genug Kohle da war, wurde stets und immer  auf den eigenen kleinen Vorteil geachtet.  Wobei fürs online- zocken,  Fahren ohne Führerschein,  sowie für  eine halbwegs attraktive weibliche Begleituntg  immer genug Patte am Start war. Alkohohl hat R.D. dafür aber stets gemieden und darum ist er anders ( bekloppt ).   Um so erstaunlicher, dass R.D. jetzt ankündigte, dass es nach Erhalt der 600 000,- Euronen eine Riesen- Party steigen lassen würde, die alle Nörgler und Drängler, normale mennesker  und soagar treue  Kumpels  für alles, was er ihnen schuldig ist, reichlich entschädigt . Während man also  dem Mega- Ereignis entgegenfieberte ( so mit Patrty-Zelt Fassbier, Sylter-Band und Knaster ) stellte sich irgendwann heraus, daß der Sylter- Millionen- Erbe sich trotz vollmundiger Ankündigung  bei Nacht und Nebel heimlich davon gemacht hat, um in Marokko  Haschisch-Bauer zu werden und wieder heißt  es einmal mahr  : ” Scheiss auf die Kumpels und was interessiert mich heute, der Müll, den ich gestern geredet habe . “  Aber selbst die Moros wollten den Burschen nicht haben und so dauert es wohl auch nur  eine kleine Weile und auch dieser Sylter- Jung schlägt wieder auf oen Sild auf, den auch für ihn heißt es hier gibt es noch viel mehr zu erben.

    Also ihr wißt Bescheid und sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt

    and don` t    forget  :   Always hang loose !

                                                                                         vores hansi-pe

2013-03-15

  • 14:56 UTC Klimaerwärmung ja – aber bitte hurtig

    Dau venner,

    heute mal wieder ein paar nyheder fra öen Sild. Also seid etwa vier Jahren ist hier om vinteren, der Hund verfroren. Schnee und Eis wollen kein Ende nehmen. Es nervt langsam. Also wenn hier irgendein ein Ökospinner mir jetzt noch etwas von Klimaerwärmung erzählen will, gibt es einen Backs. Wir halten immer von unserem Aussichtspunkt Ausschau, ob vielleicht jetzt auch mal ein Eisbär um die Südspitze geschwommen kommt. Also Wölfe sind ja jetzt schon in Dänemark angekommen und zwar im National Park Thy in Nordjütland,
    ich habe sie auch schon nachts Heulen gehört, als wir da draußen in den Dünen übernachtet haben. Die sind bestimmt nicht wegen der Klimaerwärmung gekommen. Mal sehen, wann die dann hier auf der Insel auftauchen.

    Also Ihr wißt Bescheid und sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt.

    Hilsen ! Hansi

2012-09-27

  • 14:34 UTC Eckernförde schafft die Kurtaxe ab

    Dau mine venner,

    Zeit sich mal wieder bei euch zu melden. Es ist höchste Zeit, die Kurtaxe auch auf Sylt abzuschaffen.
    Während Millionen von Touristen an den Dänischen Stränden und auch an anderen schönen Stränden seid über hundert Jahren unbeschwert Urlaub machen können wird auf Sylt eine ex- orbitante Kurabgabe verlangt
    für die es kaum eine Gegenleistung gibt. Stattdessen wird eine überflüssige Verwaltung und eine verdeckte
    Arbeitslosigkeit damit finanziert……. to be continued

2012-05-16

  • 18:57 UTC Ein Conehead verläßt Sylt

    Dau mine venner,

    also wie Ihr ja wißt bin ich ein kritischer Sylter, der seine Heimat liebt und deshalb für sie einsteht. So, wie viele von Euch auch, meine treuen Leser. Ich danke Euch daher an dieser Stelle für Euer reges Interesse an
    unserem Blog und sehe mich daher auch weiterhin motiviert, auch künftig über das etwas andere Sylt
    zu berichten. Wohlverstanden zum Nutzen der Insel und aller ihrer Bewohner, sein sie zu Lande, zu Wasser,
    Unterwasser oder in der Luft. Ob Mensch oder Tier jeder der die Insel so wie wir liebt, gehört zu ihr.
    Aber jetzt zum Thema :
    Es scheint da irgendwo ein schwarzes Loch in Bayern zu geben, das alle verbrauchten Kurdirektoren der
    autonomen Sylter Gemeinden List , Hörnum usw. auf zu saugen scheint. Pünktlich zum Saisonstart
    verläßt ein weiterer, ehemaliger Kurdirektor die Insel. Eine Nacht- und Nebel-Aktion. Aber anscheinend kann auch Holz Intelligenz entwickeln.
    Den so hat es gelernt, dass auch Hörnum von phantasie- und humorlosen Charakteren beherrscht bleibt,
    die hauptsächlich Ihre eigenen Besitzstände sichern müßen und keinerlei positive Lernfähigkeiten besitzen.
    Conehead hat das dann auch geschnallt und packt die Koffer.
    Schade ist nur, daß er dann nicht auch gleich die anderen Looser mit in die großen Koffer einpackt
    und mit in das scharze Loch nimmt.
    Das wäre dann auf jeden Fall seine beste Tat als Kurdirektor.

    Also Ihr wißt Bescheid !
    …… and do not forget
    always hanf loose !
    Vores hansi

    P.S. : Einige Blog fans dachten ich würde die Insel verlassen, aber das ist zum Glück verkehrt. Mich kann man
    man bestenfalls als butthead bezeichnen,

2012-04-29

  • 06:18 UTC HERINGE ADE….!?

    Kaere Venner,

    lange Zeit gab es keine Heringe mehr vor Sylt`s Küsten, aber vor ca. 12 Jahren tauchten Sie urplötzlich, sehr zur Freude aller Angler, wieder an Sylt`s Küsten auf und versammelten sich ab April zu Zehntausenden auch
    an der Aussenmole des Hörnumer Hafen`s, die sich darauf hin zu einer wahren Pilgerstätte für Petrijünger
    entwickelte. Dazu kam bis zu einem Dutzend Angelboote, mit teilweise fünf Anglern besetzt, die im Laufe eines
    Angeltages bis zu 1000 Silberlinge aus der Nordsee ziehen konnten. Auch die Molen-Angler fingen was sie kriegen konnten. Einige von ihnen erschien täglich bis zu sechs Wochen lang auf der Mole und dürften dabei
    zwischen 2000 und 2500 Heringe erbeutet haben. Irgendwann mußte man sich aber fragen, was geschieht
    eigentlich mit diesen enormen Fischmengen ? Wer selber schon mal Bratheringe hergestellt hat, weiss was das
    für einen Aufwand erfordert und welche Zusatzkosten da noch entstehen. Und nach etwa 25- 30 hergestellten Bratheringen, sagt auch ein hartgesottener Angler : ” Jetzt reichts, mehr Fisch kann ich nicht mehr sehen und riechen und irgendwann dann auch mal nicht mehr essen. ” Selbst die gutmütigsten Nachbarn wollen dann auch nicht einmal Heringe geschenkt haben. Was ist also mit den ca. 25-30 Tausend anderen Heringen geworden ? Wahrscheinlich sind sie einen sinnlosen und überflüsigen Tod gestorben und klammheimlich in einem Komposthaufen beerdigt worden, oder wieder vergammelt in die Nordsee gekippt. Wirklich schade, denn heute wieder Jahre später warten die Molen-Angler zumeist wieder vergeblich auf die Heringe und die Angelboote drehen nach kurzer Zeit, enttäuscht ab, denn es sind seit dem jedes Jahr immer weniger Heringe angeschwommen und bald sind sie wohl, vor Syt, wieder ganz verschwunden. Haben die Fische igen den Kurs geändert, oder hat sie vielleicht die maßlose Gier und das zügellose Jagdt-Fieber der Angler vertrieben ? Schade ist das allemal, aber vielleicht kann man was daraus lernen und vermeiden,
    dass es mit den scheinbar unendlichen Touristenströmen, nicht eines Tages genau so geht.

    Also Ihr wißt Bescheid und sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt…..

    and don`t forget ! Always hang loose…..
    Euer hansi-pe

2012-04-28

  • 17:00 UTC Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Westerland auf Sylt
    Freiwillige Feuerwehr Westerland

     

    Moin Moin von der
    Feuerwehr Westerland / Sylt !

    Wir, die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Sylt / OT Westerland, begrüßen Sie herzlich auf unserer Homepage.

    Auf diesen Seiten stellen wir uns und unseren Fuhrpark vor, geben Einblick in unsere Tätigkeiten und das Einsatzgeschehen und haben viele nützliche und interessante Informationen für Sie zusammengetragen.

    Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

     

2012-04-18

  • 18:00 UTC Zombie-Alarm auf Sylt !

    Kaere Venner,

    also heute muß ich dann auch mal wieder was Dünnes losslaßen. Also nachdem unser Burgtor seid langem mal wieder schnee- und frostfrei war haben wir unsere Zugbrücke heruntergelassen und unsere Winterstellung erstmals auch wieder mit einem KFZ verlassen, um uns ein paar überlebenswichtige Wirtschaftsgüter zu besorgen. Was und da erwartete glich wirklich einer Fahrt auf der Geisterbahn.
    Reger Autoverkehr auf der L 24. Alles unterwegs, auch der letzte Ford Capri, der auf Sylt zugelassen ist.
    Aber dann die Ernüchterung von Nord bis Süd, nur uralte Gesichter, verhärmt, verbittert und überaltert.
    Selbst bei ALDI eine verbissene Crew von Sylter-Zweitwohnungsbesitzern, die ausgerechnet am Sylter Wochenende kurz vor 20. 00 Uhr noch einkaufen müßen. Es gilt wohl weiter das Motto : Arbeitslose, Renter
    und andere Sozialhilfe Empfänger haben es immmer eilig, haben nie Zeit und müßen immer irgendwo schnell wo hin. Also schon alleine deshalb laßen wir die immer gerne an der Kasse vor, vielleicht muß ja mal einer tatsächlich schnell zur Arbeit. Also was die waschechten Sylter betrifft können wir nur sagen : Die echten
    Sylter werden hier systematisch ausquartriert. Normale Sylter Familien, wie wir werden mit Ordnungwidrigskeitsverfahren bedroht, weil sie auf Ihrem eigenen Grund und Boden einen Igelkoog, nach Vorgaben des Deutschen Naturschutz Bundes angelegt haben. Also ein Schutzraum für die letzten Igel, die es auf Sylt fast nicht mehr gibt. Kröten, Frösche , Molche bei uns leben noch welche, aber sie können keine Gnade erwarten. Wir wollen den schwanzlosen Lurchen gerne weiter helfen, leider hindern uns die schwanzlosen Behördenvertreter, selbsterernannte Gutmenschen, alte zynische und bösartig veranlagte Menschen, hochgradiert degerierte Sylter- Millionen Erben und andere Charakterschweine daran, mal was wirklich Gutes für die Sylter-Natur zu veranstalten. Hier herrscht das Kapital, so wie überall auf der Welt.
    ……… ok. Ich verliere jetzt den Faden und höre mit diesem Artikel erstmal auf. Aber Ihr wißt !

    always hang loose !
    Euer hansi-pe




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