The Stadtwiki Hamburg, a city-wiki for Hamburg in Germany
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Steilshoop wird als eines der Dörfer Stormarns erstmals [[1347]] urkundlich erwähnt. Die lateinische Originalurkunde vom 29. Juni 1347 befindet sich im [[Staatsarchiv Hamburg]]. Durch diese Urkunde kam das Dorf Steilshoop von Johannes Graf von Holstein und Stormarn in den Besitz der Hamburger Ratsherrenfamilie des Daniel von Bergen. Im 14. Jahrhundert kam es oft zu Fehden zwischen den Rittern aus dem heutigen Schleswig-Holstein und der Hansestadt Hamburg. Diesen Kämpfen waren die Dörfer außerhalb der Stadtmauern Hamburgs schutz- und wehrlos ausgeliefert. Auch Steilshoop wurde bei einer solchen Fehde um [[1350]] geplündert. | Steilshoop wird als eines der Dörfer Stormarns erstmals [[1347]] urkundlich erwähnt. Die lateinische Originalurkunde vom 29. Juni 1347 befindet sich im [[Staatsarchiv Hamburg]]. Durch diese Urkunde kam das Dorf Steilshoop von Johannes Graf von Holstein und Stormarn in den Besitz der Hamburger Ratsherrenfamilie des Daniel von Bergen. Im 14. Jahrhundert kam es oft zu Fehden zwischen den Rittern aus dem heutigen Schleswig-Holstein und der Hansestadt Hamburg. Diesen Kämpfen waren die Dörfer außerhalb der Stadtmauern Hamburgs schutz- und wehrlos ausgeliefert. Auch Steilshoop wurde bei einer solchen Fehde um [[1350]] geplündert. | ||
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Die Struktur des Dörfchens Steilshoop zeigte sich weit über 500 Jahre erstaunlich resistent gegen jegliche politische und ökonomische Veränderung. Bis zur Reichsgründung im Jahre 1871 gab es die drei Höfe. Es wechseln zwar gelgentlich die Besitzernamen, auch die Herrschaften werden ausgetauscht, Steilshoop bleibt agrarisch. Ein Vorzeichen der Veränderung ist die Errichtung der prächtigen Neorenaissance-Villa an der Steilshooper Straße gegenüber dem Schwarzen Weg. Der Bauherr, der Steilshooper Landwirt und Großschlachter Beisser, hatte im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 das notwendige Vermögen durch die Belieferung der Lazarette im Hamburger Umland verdient. | Die Struktur des Dörfchens Steilshoop zeigte sich weit über 500 Jahre erstaunlich resistent gegen jegliche politische und ökonomische Veränderung. Bis zur Reichsgründung im Jahre 1871 gab es die drei Höfe. Es wechseln zwar gelgentlich die Besitzernamen, auch die Herrschaften werden ausgetauscht, Steilshoop bleibt agrarisch. Ein Vorzeichen der Veränderung ist die Errichtung der prächtigen Neorenaissance-Villa an der Steilshooper Straße gegenüber dem Schwarzen Weg. Der Bauherr, der Steilshooper Landwirt und Großschlachter Beisser, hatte im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 das notwendige Vermögen durch die Belieferung der Lazarette im Hamburger Umland verdient. | ||
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Der Krieg und die Reichsgründung von 1870/71 hatten noch einen weiteren Veränderung Steilshoops zur Folge. Bismarck konnte den Hamburgern ihre Zustimmung zur Reichsgründung durch das Versprechen, in der Hansestadt einen Freihafen einzurichten, etwas schmackhafter machen. Um im Bereich der heutigen Speicherstadt dieses Vorhaben aber überhaupt in Angriff nehmen zu können, war es notwendig, die dort lebende Bevölkerung umzusiedeln. Ein Teil konnte auf dem Hammerbrook untergebracht werden, wo ihnen wiederum die sich bis dato dort befindlichen Gartenbaubetriebe weichen mussten. Sie fanden Platz in Bramfeld und Steilshoop, so dass der Raum nach den Vierlanden zum zweitgrößten Gemüseanbaugebiet rund um Hamburg wurde. | Der Krieg und die Reichsgründung von 1870/71 hatten noch einen weiteren Veränderung Steilshoops zur Folge. Bismarck konnte den Hamburgern ihre Zustimmung zur Reichsgründung durch das Versprechen, in der Hansestadt einen Freihafen einzurichten, etwas schmackhafter machen. Um im Bereich der heutigen Speicherstadt dieses Vorhaben aber überhaupt in Angriff nehmen zu können, war es notwendig, die dort lebende Bevölkerung umzusiedeln. Ein Teil konnte auf dem Hammerbrook untergebracht werden, wo ihnen wiederum die sich bis dato dort befindlichen Gartenbaubetriebe weichen mussten. Sie fanden Platz in Bramfeld und Steilshoop, so dass der Raum nach den Vierlanden zum zweitgrößten Gemüseanbaugebiet rund um Hamburg wurde. | ||
Während mit der Beisservilla großbürgerlicher Besitzerstolz zur Schau getragen wurde, zeigte sich auf der anderen Seite des sozialen Spektrums der wilhelminischen Gesellschaft auch in Steilshoop das Elend in seiner ganzen Form. Die seit etwa 1900 entstehenden Kleingärten hatten nur wenig mit der Idylle zu tun, die wir heute mit dem Begriff Kleingarten verbinden. Vor allem das verelendete Proletariat aus der benachbarten Großstadt floh in die Lauben, weil etwa in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein das Schulgeld deutlich niedriger als in Hamburg war. Oft fanden sie nur Unterkunft in den dafür nicht vorgesehenen Hütten auf den Gartengeländen. Zahlreiche dieser Schreberanlagen waren somit näher an einem Slum denn an einem Ort der Ruhe und Erhohlung. Das Problem konnte weder die Weimarer Republik noch die NS-Diktatur lösen. Durch die Bombenangriffe auf Hamburg und dem damit verbundenen Verlust an Wohnraum sowie die Flüchtlingsströme nach dem Krieg verschärfte sich die Situation in den Kleingartenkolonien noch einmal dramatisch. Erst mit der Errichtung von Großsiedlungen vom Schlage Steilshoops wurde das Wohnungsproblem in Hamburg weitgehend gelöst. | Während mit der Beisservilla großbürgerlicher Besitzerstolz zur Schau getragen wurde, zeigte sich auf der anderen Seite des sozialen Spektrums der wilhelminischen Gesellschaft auch in Steilshoop das Elend in seiner ganzen Form. Die seit etwa 1900 entstehenden Kleingärten hatten nur wenig mit der Idylle zu tun, die wir heute mit dem Begriff Kleingarten verbinden. Vor allem das verelendete Proletariat aus der benachbarten Großstadt floh in die Lauben, weil etwa in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein das Schulgeld deutlich niedriger als in Hamburg war. Oft fanden sie nur Unterkunft in den dafür nicht vorgesehenen Hütten auf den Gartengeländen. Zahlreiche dieser Schreberanlagen waren somit näher an einem Slum denn an einem Ort der Ruhe und Erhohlung. Das Problem konnte weder die Weimarer Republik noch die NS-Diktatur lösen. Durch die Bombenangriffe auf Hamburg und dem damit verbundenen Verlust an Wohnraum sowie die Flüchtlingsströme nach dem Krieg verschärfte sich die Situation in den Kleingartenkolonien noch einmal dramatisch. Erst mit der Errichtung von Großsiedlungen vom Schlage Steilshoops wurde das Wohnungsproblem in Hamburg weitgehend gelöst. | ||
Pläne, das agrarisch und kleingärtnerisch genutzte Land in Bauland umzuwandeln, gibt es seit den zwanziger Jahren. Vor allem die Steilshooper Grundbesitzer, die sich zu einer "Baugesellschaft Steilshoop" vereinigt hatten, waren daran interessiert, im Bereich der heutigen Richeystraße Wohnblocks zu errichten, die aufgrund ihrer enormen Verdichtung auch das Wohnniveau der Weimarer Republik erheblich unterschritten hätten. Vor allem aber konterkarierten diese Pläne die Bemühungen des Hamburger Stadtplaners Fritz Schumacher im unmittelbar angrenzenden Barmbek, wo gleichzeitig eine moderne Bebauung entstand. Gelöst wurde das Problem durch das Bauamt Wandbek, das entgegen seiner sonstigen Gewohnheit bereit war, auf die Bedürfnisse Hamburs Rücksicht zu nehem und die Forderung aufstellte, dass Steilshoop "die Großstadt mit ihrer geschlossenen und vielgeschossigen Bauweise aufzulockern, herabzuzonen und in offene Bebauung zu überführen" (zitiert nach Hoppe/Zuschlag)hätte. Das Druckmittel der Wandbeker waren die Wasserversorgung und Kanalisation. Gemeinden wie Steilshoop waren in Zeiten der wirtschaftlichen Depression nicht in der Lage, aus eigenen Mitteln derartige Erschließungsprojekte durchzuführen. | Pläne, das agrarisch und kleingärtnerisch genutzte Land in Bauland umzuwandeln, gibt es seit den zwanziger Jahren. Vor allem die Steilshooper Grundbesitzer, die sich zu einer "Baugesellschaft Steilshoop" vereinigt hatten, waren daran interessiert, im Bereich der heutigen Richeystraße Wohnblocks zu errichten, die aufgrund ihrer enormen Verdichtung auch das Wohnniveau der Weimarer Republik erheblich unterschritten hätten. Vor allem aber konterkarierten diese Pläne die Bemühungen des Hamburger Stadtplaners Fritz Schumacher im unmittelbar angrenzenden Barmbek, wo gleichzeitig eine moderne Bebauung entstand. Gelöst wurde das Problem durch das Bauamt Wandbek, das entgegen seiner sonstigen Gewohnheit bereit war, auf die Bedürfnisse Hamburs Rücksicht zu nehem und die Forderung aufstellte, dass Steilshoop "die Großstadt mit ihrer geschlossenen und vielgeschossigen Bauweise aufzulockern, herabzuzonen und in offene Bebauung zu überführen" (zitiert nach Hoppe/Zuschlag)hätte. Das Druckmittel der Wandbeker waren die Wasserversorgung und Kanalisation. Gemeinden wie Steilshoop waren in Zeiten der wirtschaftlichen Depression nicht in der Lage, aus eigenen Mitteln derartige Erschließungsprojekte durchzuführen. | ||
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Auch unmittelbar nach dem Krieg, nachdem Steilshoop 1938 der Hansestadt einverleibt worden war, dachte man nicht daran, den Raum zu bebauen. Der Generalbebauungsplan von 1947 sah ausdrücklich vor, die Kleingartenkolonien zu schützen und bei Bedarf auch zu erweitern. Erst in den späten fünfziger Jahren geriet Steilshoop in den Fokus der Stadtplaner. Der Auftakt bildete der internationale Architektenwettbewerb von 1961. Vorgesehen war in der Ausschreibung von den 187 ha Fläche ca. 70% für ein Wohngebiet, in dem 18.000 Menschen leben sollten, und etwa 30% Gewerbegebiet für Betriebe mit geringer Emissionsbelastung und 6.000 Arbeitsplätze, zu nutzen. | Auch unmittelbar nach dem Krieg, nachdem Steilshoop 1938 der Hansestadt einverleibt worden war, dachte man nicht daran, den Raum zu bebauen. Der Generalbebauungsplan von 1947 sah ausdrücklich vor, die Kleingartenkolonien zu schützen und bei Bedarf auch zu erweitern. Erst in den späten fünfziger Jahren geriet Steilshoop in den Fokus der Stadtplaner. Der Auftakt bildete der internationale Architektenwettbewerb von 1961. Vorgesehen war in der Ausschreibung von den 187 ha Fläche ca. 70% für ein Wohngebiet, in dem 18.000 Menschen leben sollten, und etwa 30% Gewerbegebiet für Betriebe mit geringer Emissionsbelastung und 6.000 Arbeitsplätze, zu nutzen. | ||
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Dass kein einziger eingereichter Entwurf die Juroren wirklich überzeugen konnte, findet seinen Ausdruck darin, dass das vorgesehene Preisgeld von 25.000 DM für den ersten Preis nicht zugesprochen wurde, sondern nur ein Betrag von 11.000 DM. Fünf weitere Preise wurden vergeben sowie drei Ankäufe getätigt. Letztendlich fiel also die Aufgabe der Erstellung eines Bebauungsplan wieder an den Auslober, an das Landesplanungsamt zurück, das aber viele Ideen und Anregungen aus den eingereichten Entwürfen aufnahm. | Dass kein einziger eingereichter Entwurf die Juroren wirklich überzeugen konnte, findet seinen Ausdruck darin, dass das vorgesehene Preisgeld von 25.000 DM für den ersten Preis nicht zugesprochen wurde, sondern nur ein Betrag von 11.000 DM. Fünf weitere Preise wurden vergeben sowie drei Ankäufe getätigt. Letztendlich fiel also die Aufgabe der Erstellung eines Bebauungsplan wieder an den Auslober, an das Landesplanungsamt zurück, das aber viele Ideen und Anregungen aus den eingereichten Entwürfen aufnahm. | ||
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Kompliziert waren die Grundstücksverhandlungen. Weniger die große Zahl der Besitzer war das Problem, sondern die Zersplitterung der Grundstücke. Hier bot vor allem das Erbbaurecht einige interessante Lösungsansätze. | Kompliziert waren die Grundstücksverhandlungen. Weniger die große Zahl der Besitzer war das Problem, sondern die Zersplitterung der Grundstücke. Hier bot vor allem das Erbbaurecht einige interessante Lösungsansätze. | ||
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Das weitaus größte Problem vor Baubeginn war aber die Räumung der Kleingärten. Rund 1800 Parzellen waren bewohnt, was bedeutete, dass Verhandlungen überhaupt erst möglich waren, wenn der entsprechende Ersatz an Wohnungen zur Verfügung stand. Trotz erheblicher Schwierigkeiten war die Wohnungsabteilung des Bezirkes Wandsbek dazu in der Lage. Dieses Faktum war sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass es zu keiner einzigen Zwangsumsetzung kam. | Das weitaus größte Problem vor Baubeginn war aber die Räumung der Kleingärten. Rund 1800 Parzellen waren bewohnt, was bedeutete, dass Verhandlungen überhaupt erst möglich waren, wenn der entsprechende Ersatz an Wohnungen zur Verfügung stand. Trotz erheblicher Schwierigkeiten war die Wohnungsabteilung des Bezirkes Wandsbek dazu in der Lage. Dieses Faktum war sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass es zu keiner einzigen Zwangsumsetzung kam. | ||
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Nach der Grundsteinlegung zu Block 3 am Fritz-Flinte-Ring am 14.Juli 1969 konnten 1971 die ersten Mieter einziehen. Vor allem die Kleingartenbewohner wurden sukzessive umgesetzt, so dass ein großer Teil der Parzellen noch bewohnt und bebaut war, während sich nebenan Baukräne drehten und Betonmischer knirschten. | Nach der Grundsteinlegung zu Block 3 am Fritz-Flinte-Ring am 14.Juli 1969 konnten 1971 die ersten Mieter einziehen. Vor allem die Kleingartenbewohner wurden sukzessive umgesetzt, so dass ein großer Teil der Parzellen noch bewohnt und bebaut war, während sich nebenan Baukräne drehten und Betonmischer knirschten. | ||
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Aus dem Bebauungsentwurf von 1965 wurde der Schluss gezogen, dass der Anteil der Erschließungsflächen zu hoch sei, um wirklich wirtschaftlich zu bauen. Man war zwar in einer derartig fortgeschrittenen Phase der Planung nicht mehr in der Lage oder bereit, eine grundsätzliche Planänderung vorzunehmen, entschloss sich jedoch zu einer höheren baulichen Verdichtung vor allem in dem zentralen Bereich des Stadtteils. Statt für die ursprünglich anvisierten 18.000 Menschen wollte man Wohnraum für 24.000 Bewohner schaffen. | Aus dem Bebauungsentwurf von 1965 wurde der Schluss gezogen, dass der Anteil der Erschließungsflächen zu hoch sei, um wirklich wirtschaftlich zu bauen. Man war zwar in einer derartig fortgeschrittenen Phase der Planung nicht mehr in der Lage oder bereit, eine grundsätzliche Planänderung vorzunehmen, entschloss sich jedoch zu einer höheren baulichen Verdichtung vor allem in dem zentralen Bereich des Stadtteils. Statt für die ursprünglich anvisierten 18.000 Menschen wollte man Wohnraum für 24.000 Bewohner schaffen. | ||
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Obwohl ohne jeden Zweifel wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen, schaffte man es, eine städtebaupolitische Begründung für die Verschandelung des Ensembles um Einkaufszentrum und evangelischem Gemeindezentrum nachzureichen. Die vom Senat eingesetzte "Unabhängige Kommission für den Aufbauplan" entwickelte für die Hansestadt und ihr Umland ein Bebauungsmodell mit sehr hohen Baudichten vor allem im Bereich der Schnellbahnstationen, um den ÖPNV für möglichst viele Bewohner attraktiv erscheinen zu lassen. Die U-Bahn, die Steilshoop in den vierzig Jahren des Bestehens der Großsiedlung niemals erreicht hat, ist dafür verantwortlich, dass der Stadtteil in seinem Kern mit einer bis zu dreizehngeschossigen Bauweise architektonisch ruiniert worden ist. Hinzu kommt, dass ausschließlich die nachträglichen Verdichtungen der Bausubstanz von der Außenwelt wahrgenommen werden und sicher zu dem negativen Image des Stadtteils beigetragen haben. | Obwohl ohne jeden Zweifel wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen, schaffte man es, eine städtebaupolitische Begründung für die Verschandelung des Ensembles um Einkaufszentrum und evangelischem Gemeindezentrum nachzureichen. Die vom Senat eingesetzte "Unabhängige Kommission für den Aufbauplan" entwickelte für die Hansestadt und ihr Umland ein Bebauungsmodell mit sehr hohen Baudichten vor allem im Bereich der Schnellbahnstationen, um den ÖPNV für möglichst viele Bewohner attraktiv erscheinen zu lassen. Die U-Bahn, die Steilshoop in den vierzig Jahren des Bestehens der Großsiedlung niemals erreicht hat, ist dafür verantwortlich, dass der Stadtteil in seinem Kern mit einer bis zu dreizehngeschossigen Bauweise architektonisch ruiniert worden ist. Hinzu kommt, dass ausschließlich die nachträglichen Verdichtungen der Bausubstanz von der Außenwelt wahrgenommen werden und sicher zu dem negativen Image des Stadtteils beigetragen haben. | ||
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Nicht ganz konfliktfrei verlief die Errichtung des Eikaufszentrums. Die beiden Bauträger, der gewerkschatseigene Immobilienfonds der COOP-Gruppe und die städtische Gesellschaft "Neues Hamburg" arbeiteten mehr gegen- als miteinander. Weder konnten Termine eingehalten werden noch befriedigt der Bau ästhetisch oder funktional. | Nicht ganz konfliktfrei verlief die Errichtung des Eikaufszentrums. Die beiden Bauträger, der gewerkschatseigene Immobilienfonds der COOP-Gruppe und die städtische Gesellschaft "Neues Hamburg" arbeiteten mehr gegen- als miteinander. Weder konnten Termine eingehalten werden noch befriedigt der Bau ästhetisch oder funktional. | ||
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Die 1971 in Betrieb genommene Grundschule Edwin-Scharff-Ring galt schon 1973 als überfüllt. Die am 1.6.1973 eröffnete Grundschule Seeredder (anfangs Borchertring) brachte nur kurzfristig eine Entlastung. Mit 811, bzw. 498 Kindern 1975 waren weitere Aufnahmen nicht mehr möglich, so dass ein Teil der Schüler die südlich der Steilshooper Allee gelegene Appelhoff-Schule besuchen mussten. Der Höhepunkt der Entwicklung wurde 1979 erreicht, als an beiden Schulen zusammen 1.430 Kinder unterrichtet wurden . Daneben verfügten Edwin-Scharff-Ring und Seeredder noch über je einen Schulkindergarten mit 30 Kindern und zusammen über 6 Vorschulklassen für rund 150 Kinder. | Die 1971 in Betrieb genommene Grundschule Edwin-Scharff-Ring galt schon 1973 als überfüllt. Die am 1.6.1973 eröffnete Grundschule Seeredder (anfangs Borchertring) brachte nur kurzfristig eine Entlastung. Mit 811, bzw. 498 Kindern 1975 waren weitere Aufnahmen nicht mehr möglich, so dass ein Teil der Schüler die südlich der Steilshooper Allee gelegene Appelhoff-Schule besuchen mussten. Der Höhepunkt der Entwicklung wurde 1979 erreicht, als an beiden Schulen zusammen 1.430 Kinder unterrichtet wurden . Daneben verfügten Edwin-Scharff-Ring und Seeredder noch über je einen Schulkindergarten mit 30 Kindern und zusammen über 6 Vorschulklassen für rund 150 Kinder. | ||
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Im Oktober 1968 beschloss der Senat, in den beiden Großsiedlungen Mümmelmannsberg und Steilshoop Gesamtschulen einzurichten. Zwar hat es in Hamburg schon zuvor einige Gesamtschulversuche in bestehenden Bauten gegeben, dass jedoch ein Gebäudekomplex ausschließlich für die Bedürfnisse dieser Schulform geplant worden ist, war für die Stadt eine Novität. | Im Oktober 1968 beschloss der Senat, in den beiden Großsiedlungen Mümmelmannsberg und Steilshoop Gesamtschulen einzurichten. Zwar hat es in Hamburg schon zuvor einige Gesamtschulversuche in bestehenden Bauten gegeben, dass jedoch ein Gebäudekomplex ausschließlich für die Bedürfnisse dieser Schulform geplant worden ist, war für die Stadt eine Novität. | ||
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Wichtige weitere Bauten sind die Anlagen der katholischen und der evangelischen Kirche. Vor allem das Gebäude der evangelischen Martin-Luther-King-Kirchengemeinde ist sicher ein architektonisches Highlight. | Wichtige weitere Bauten sind die Anlagen der katholischen und der evangelischen Kirche. Vor allem das Gebäude der evangelischen Martin-Luther-King-Kirchengemeinde ist sicher ein architektonisches Highlight. | ||
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Inzwischen wurden für alle von den Nationalsozialisten ermordeten Mitglieder der ''Weißen Rose Hamburg'' [[Stolpersteine]] an ihren letzten Wohnorten und teilweise zusätzlich an ihren Wirkungsstätten verlegt: | Inzwischen wurden für alle von den Nationalsozialisten ermordeten Mitglieder der ''Weißen Rose Hamburg'' [[Stolpersteine]] an ihren letzten Wohnorten und teilweise zusätzlich an ihren Wirkungsstätten verlegt: | ||
| - | * für ''Frederick Geussenhainer'' in der Johnsallee 64, Rotherbaum, und vor dem | + | * für ''Frederick Geussenhainer'' in der [[Johnsallee]] 64, Rotherbaum, und vor dem an der [[Edmund-Siemers-Allee]] 1, Rotherbaum; |
* für ''Elisabeth Lange'', Hoppenstedtstraße 76 in Harburg-Eißendorf; | * für ''Elisabeth Lange'', Hoppenstedtstraße 76 in Harburg-Eißendorf; | ||
| - | * für ''Kurt Ledien'' sowohl im Hohenzollernring 34 in Altona wie vor dem [[Justizforum Hamburg#Ziviljustizgebäude|Ziviljustizgebäude am Sievekingplatz | + | * für ''Kurt Ledien'' sowohl im [[Hohenzollernring]] 34 in Altona wie vor dem [[Justizforum Hamburg#Ziviljustizgebäude|Ziviljustizgebäude]] am [[Sievekingplatz]] 1 in Hamburg-Neustadt; |
| - | * für ''Hans Leipelt'' an der Mannesallee 20, Wilhelmsburg, an der Vogteistraße 23 in Harburg-Rönneburg und vor dem Universitätshauptgebäude; | + | * für ''Hans Leipelt'' an der [[Mannesallee]] 20, Wilhelmsburg, an der [[Vogteistraße]] 23 in Harburg-Rönneburg und vor dem Universitätshauptgebäude; |
| - | * für ''Katharina Leipelt'' an der Mannesallee 20, Wilhelmsburg und an der Vogteistraße 23 in Harburg-Rönneburg; | + | * für ''Katharina Leipelt'' an der [[Mannesallee]] 20, Wilhelmsburg und an der Vogteistraße 23 in Harburg-Rönneburg; |
| - | * für ''Reinhold Meyer'' am Hallerplatz 15 in Eimsbüttel sowie vor dem Universitätshauptgebäude; | + | * für ''Reinhold Meyer'' am [[Hallerplatz]] 15 in Eimsbüttel sowie vor dem Universitätshauptgebäude; |
| - | * für ''Margarete Mrosek'', Up de Schanz 24 in Nienstedten; | + | * für ''Margarete Mrosek'', [[Up de Schanz]] 24 in Nienstedten; |
| - | * für ''Margaretha Rothe'' am Heidberg 64 in Winterhude sowie vor dem Universitätshauptgebäude. | + | * für ''Margaretha Rothe'' am [[Heidberg]] 64 in Winterhude sowie vor dem Universitätshauptgebäude. |
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Siehe auch:
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== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
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* [[Albertstraße (historisch)]] | * [[Albertstraße (historisch)]] | ||
* [[Christoph-Probst-Weg]] | * [[Christoph-Probst-Weg]] | ||
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| - | Benannt nach der Reformpädagogin [[Erna Stahl]] (1900 - 1980), die unter anderem Klassenlehrerin von [[Loki Schmidt]] war. | + | Benannt nach der Reformpädagogin [[Erna Stahl]] (1900 - 1980), die unter anderem Klassenlehrerin von [[Loki Schmidt]] war. Erinnert wird an den Widerstand gegen den [[Nationalsozialismus]] in Deutschland unter der Bezeichnung "[[Weiße Rose Hamburg]]". |
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| + | Erinnert wird an den Widerstand gegen den [[Nationalsozialismus]] in Deutschland unter der Bezeichnung "[[Weiße Rose Hamburg]]". | ||
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Der Felix-Jud-Ring ist nach dem Hamburger Buchhändler [[Felix Jud]] benannt, der ein aktiver Gegner der Nazis war und die Kulturlandschaft Hamburgs nach dem 2. Weltkrieg deutlich mitgestaltet hat. | Der Felix-Jud-Ring ist nach dem Hamburger Buchhändler [[Felix Jud]] benannt, der ein aktiver Gegner der Nazis war und die Kulturlandschaft Hamburgs nach dem 2. Weltkrieg deutlich mitgestaltet hat. | ||
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Insgesamt handelte es sich um ungefähr 50 beteiligte Personen in einem Geflecht aus persönlichen und familiären Beziehungen, die einander jedoch nicht alle kannten. Vom Sommer 1943 bis zum Januar 1944 wurden über 30 der Gruppe zugerechnete Mitglieder verhaftet, von denen bis 1945 acht ermordet wurden oder an Folgen von Misshandlungen starben. | Insgesamt handelte es sich um ungefähr 50 beteiligte Personen in einem Geflecht aus persönlichen und familiären Beziehungen, die einander jedoch nicht alle kannten. Vom Sommer 1943 bis zum Januar 1944 wurden über 30 der Gruppe zugerechnete Mitglieder verhaftet, von denen bis 1945 acht ermordet wurden oder an Folgen von Misshandlungen starben. | ||
| - | Hinweis auf einen ausführlichen Artikel: | + | Hinweis auf einen ausführlichen Artikel bei Wikipedia |
| - | [ | + | * {{Wikipedia-de|Weiße_Rose_Hamburg}} |
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| + | * ''Nicht verwechseln'' mit der Straße [[Weiße Rose]] | ||
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| + | == Gedenken == | ||
| + | Mit einer Bronzeplatte in der [[Hamburger Universität]] wurde erstmals 1971 an einige Mitglieder der Gruppe erinnert. In den folgenden Jahrzehnten entstanden acht weitere Gedenkstätten. | ||
| + | |||
| + | === Straßenbenennungen === | ||
| + | Im Hamburger Stadtgebiet wurden folgende Straßen nach Mitgliedern der Weißen Rose in Hamburg benannt: | ||
| + | * ''[[Leipeltstraße]]'' (1960) in Hamburg-Wilhelmsburg | ||
| + | * ''[[Kurt-Ledien-Weg]]'' (1982) Hamburg-Niendorf | ||
| + | * ''[[Margaretha-Rothe-Weg]]'' (1982) Hamburg-Niendorf | ||
| + | * ''[[Reinhold-Meyer-Straße]]'' (1982) Hamburg-Niendorf | ||
| + | * ''[[Elisabeth-Lange-Weg]]'' (1988) Hamburg-Langenbek | ||
| + | * ''[[Felix-Jud-Ring]]'' (1995) in Hamburg-Allermöhe | ||
| + | * ''[[Margarete-Mrosek-Bogen]]'' (1995) in Hamburg-Allermöhe | ||
| + | * ''[[Erna-Stahl-Ring]]'' (2008) in Hamburg-Ohlsdorf | ||
| + | |||
| + | Bereits 1947 wurde auf Antrag von [[Edgar Engelhard]] die Niendorfer Straße in Hamburg-Eppendorf in ''[[Geschwister-Scholl-Straße]]'' umbenannt. Im Jahr 2002 wurde in deren unmittelbarer Nähe der ''[[Christoph-Probst-Weg]]'' eingeweiht. | ||
| + | |||
| + | === Stolpersteine === | ||
| + | Inzwischen wurden für alle von den Nationalsozialisten ermordeten Mitglieder der ''Weißen Rose Hamburg'' [[Stolpersteine]] an ihren letzten Wohnorten und teilweise zusätzlich an ihren Wirkungsstätten verlegt: | ||
| + | * für ''Frederick Geussenhainer'' in der Johnsallee 64, Rotherbaum, und vor dem Universitätshauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee 1, Rotherbaum; | ||
| + | * für ''Elisabeth Lange'', Hoppenstedtstraße 76 in Harburg-Eißendorf; | ||
| + | * für ''Kurt Ledien'' sowohl im Hohenzollernring 34 in Altona wie vor dem [[Justizforum Hamburg#Ziviljustizgebäude|Ziviljustizgebäude am Sievekingplatz 1]] in Hamburg-Neustadt; | ||
| + | * für ''Hans Leipelt'' an der Mannesallee 20, Wilhelmsburg, an der Vogteistraße 23 in Harburg-Rönneburg und vor dem Universitätshauptgebäude; | ||
| + | * für ''Katharina Leipelt'' an der Mannesallee 20, Wilhelmsburg und an der Vogteistraße 23 in Harburg-Rönneburg; | ||
| + | * für ''Reinhold Meyer'' am Hallerplatz 15 in Eimsbüttel sowie vor dem Universitätshauptgebäude; | ||
| + | * für ''Margarete Mrosek'', Up de Schanz 24 in Nienstedten; | ||
| + | * für ''Margaretha Rothe'' am Heidberg 64 in Winterhude sowie vor dem Universitätshauptgebäude. | ||
| + | |||
| + | == Literatur == | ||
| + | * Sibylle Bassler: ''Die Weiße Rose. Zeitzeugen erinnern sich'', Reinbek 2006, ISBN 3-498-00648-7 | ||
| + | * Christiane Benzenberg: ''Denkmäler für die Widerstandsgruppe ‚Weiße Rose‘ in München und Hamburg'', Magisterarbeit vorgelegt der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1993; als pdf-Datei verfügbar unter: [http://www.weisse-rose-stiftung.de/images/pdf/Benzenberg-Denkmaeler.pdf Benzenberg: Denkmäler], abgerufen am 23. Mai 2010 | ||
| + | * Angela Bottin: ''Enge Zeit. Spuren Vertriebener und Verfolgter der Hamburger Universität.'' Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Audimax der Universität Hamburg vom 22. Februar bis 17. Mai 1991. Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte Band 11, Hamburg 1992, ISBN 3-496-00419-3 | ||
| + | * Herbert Diercks: ''Die Freiheit lebt. Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945.'' Texte, Fotos und Dokumente. Herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Rathaus vom 22. Januar bis 14. Februar 2010 | ||
| + | * Birgit Gewehr: ''Stolpersteine in Hamburg-Altona. Biographische Spurensuche''; herausgegeben von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg 2008, ISBN 978-3-929728-05-7 | ||
| + | * [[Ursel Hochmuth]]: ''Candidates of Humanity. Dokumentation zur Hamburger Weißen Rose anläßlich des 50. Geburtstages von Hans Leipelt''; Herausgeber: Vereinigung der Antifaschisten und Verfolgten des Naziregimes Hamburg e.V., Hamburg 1971 | ||
| + | * Ursel Hochmuth, Gertrud Meyer: ''Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand. 1933–1945'', Zweite Auflage, Frankfurt 1980, ISBN 3-87682-036-7 | ||
| + | * Gertrud Meyer: ''Nacht über Hamburg. Berichte und Dokumente'', Hamburg 1971 (Ergänzungsband zu Hochmuth/Meyer: ''Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945'') | ||
| + | * Helmut Scaruppe: ''Mein Inseltraum. Kindheit und Jugend im Hitlerreich'', Eigenverlag 2003, ISBN 3-8330-0732-X; auch als [http://books.google.com/books?id=B0AQWignepIC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_v2_summary_r&cad=0#v=onepage&q=&f=false google-book] abgerufen am 15. Februar 2010 | ||
| + | * [[Inge Aicher-Scholl|Inge Scholl]]: ''Die Weiße Rose''. Erweiterte Neuausgabe, Frankfurt a.M. 1993, ISBN 3-596-11802-6 | ||
| + | * Ulrike Sparr: ''Stolpersteine in Hamburg-Winterhude. Biographische Spurensuche''; herausgegeben von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg 2008, ISBN 978-3-929728-16-3 | ||
| + | * Marie-Luise Schultze-Jahn: ''„… und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“ Widerstand im Zeichen der Weißen Rose'', Berlin 2003, ISBN 3-936411-25-5 | ||
| + | * Gerd Stange: ''Verhörzelle und andere antifaschistische Mahnmale in Hamburg'', Herausgegeben von Thomas Sello und Gunnar F. Gerlach, Museumspädagogischer Dienst Hamburg, Hintergründe und Materialien, Verlag Dölling & Galitz, Hamburg 1994, ISBN 3-926174-32-3 | ||
| + | * Peter Normann Waage: ''Es lebe die Freiheit! – Traute Lafrenz und die Weiße Rose.'' Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8251-7809-3 | ||
| + | * Günter Weisenborn: ''Der lautlose Aufstand. Bericht über die Widerstandsbewegung des deutschen Volkes 1933–1945'', Reinbek 1962 | ||
| + | * Hinrich G. Westphal: ''Ein Gespräch mit Anneliese Tuchel über ihren Bruder Reinhold Meyer'', in: ''Der braucht keine Blumen. In Erinnerung an Reinhold Meyer'', Buchhandlung am Jungfernstieg, Hamburg 1994 | ||
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| + | == Weblinks == | ||
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| + | * [http://www.weisse-rose-stiftung.de/fkt_standard2.php?aktion=cs&ma=cs&c_id=mamura&topic=066&mod=10&page=1&lang=de Ausstellung Traute Lafrenz, Weiße Rose Stiftung e.V.] abgerufen am 26. Dezember 2010 | ||
| + | * [http://www.politisch-verfolgte.de/ Politisch Verfolgte in Hamburg 1933–1945] | ||
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